IS bekennt sich zum Anschlag in Indonesien Die Schock-Bilder aus Jakarta im Video

  • In der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind heute sechs Bomben detoniert.
  • Die Polizei lieferte sich eine wilde Schiesserei mit bewaffneten Angreifern
  • Zwei Passanten und fünf Attentäter kamen ums Leben. Zahlreiche Menschen wurden verletzt.
  • Die Terrormiliz des Islamischen Staats (IS) bekannte sich zum Anschlag.
  • Ziel des Angriffs seien «Ausländer und Sicherheitskräfte, die sie beschützen sollten» gewesen.
IS bekennt sich zum Anschlag in Jakarta

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Bei einem bewaffneten Angriff in der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind heute sieben Menschen getötet worden. Zwei von ihnen sind Passanten. Auch fünf Attentäter seien unter den Toten, sagt Polizeisprecher Mohammad Iqbal.

Kurz nach Beendigung der Attacke durch die Polizei bekannte sich die Terrormiliz des Islamischen Staats (IS) zur Tat. Ziel des Angriffs seien «Ausländer und Sicherheitskräfte, die sie beschützen sollten», gewesen, heisst es in einer Meldung der Nachrichtenagentur Aamaak, die dem IS nahesteht.

Nach mehreren Detonationen waren auch Schüsse zu hören. Auf Fotos vom Anschlagsort ist ein Angreifer zu sehen, der auf Polizisten oder Passanten schiesst. Die Beamten lieferten sich Schusswechsel mit den Angreifern.

Ziel des Anschlags, der um 10.30 Uhr Ortszeit begonnen hatte, war unter anderem ein Starbucks-Café. In einem Kino, das ebenfalls in dem Gebäude untergebracht ist, sei es zu Schiessereien mit Sicherheitskräften gekommen, sagt ein Polizeisprecher. Eine der Explosionen ereignete sich in der Nähe eines UN-Gebäudes. Auch eine Polizeistation wurde beschädigt. Zahlreiche Menschen wurden verletzt.

Ausländer als Geiseln genommen

Im Starbucks-Café sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft, wie die Polizei erklärt. Zwei zunächst draussen wartende Bewaffnete seien dann in das Lokal gegangen, wo sie einen Niederländer und einen Algerier als Geiseln genommen hätten. Ein Indonesier habe versucht, dem Niederländer zu helfen, sagt Polizeisprecher Anton Charliyan. Beide seien von den Angreifern erschossen, der Algerier sei dabei verletzt worden. Anschliessend sei die Polizei gekommen und habe die Angreifer getötet.

Bei dem getöteten Niederländer handelt es sich offenbar um einen Uno-Mitarbeiter. Das niederländische Aussenministerium erklärte heute Morgen noch, er sei schwer verletzt.

Mindestens sechs Detonationen waren nahe des Einkaufszentrums Sarinah im Zentrum Jakartas zu hören gewesen. Inzwischen sei «alles unter Kontrolle», teilt die Polizei mit. «Wir hoffen, die Bevölkerung bleibt ruhig und wachsam gegenüber möglichen Drohungen», sagt der Minister für Sicherheitsfragen, Luhut Pandjaitan, vor Journalisten.

Paris als Vorbild?

«Wie es aussieht, ist die Gruppe dem Vorbild der Anschläge von Paris gefolgt», sagt Polizeisprecher Charliyan. Die Angreifer stammten aus Solo in Java.

Erst vor wenigen Wochen waren in Indonesien nach einer Drohung gegen den Flughafen von Jakarta die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden.

Das Land, in dem weltweit zahlenmässig die meisten Muslime leben, war in den Jahren 2000 bis 2009 Ziel mehrerer schwerer Bombenanschläge. Allein bei einem Attentat auf der Ferieninsel Bali wurden im Jahr 2002 insgesamt 202 Menschen getötet.

Seither gehen die Behörden hart gegen Extremisten vor. In den vergangenen Jahren hatten diese ihre Anschläge vor allem gegen innere «Feinde des Islam», vor allem die Polizei, gerichtet. Seit 2009 hatte es keine Anschläge mehr gegen Ausländer gegeben. (noo/SDA)

Publiziert am 14.01.2016 | Aktualisiert am 14.01.2016
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Tote und Verletzte, wilde Schiessereien Bomben-Serie erschüttert Jakarta!

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42 Kommentare
  • Rolf  Hobi 14.01.2016
    Herr Weber: Und wie schaffen und schafften es, teils schon zu Zeiten der Steinzeittechnologie, Länder wie die der DDR, Polen, Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, UdSSR, China, Nordkorea, Kuba, usw. usw. ihre Grenzen zu sichern? Mit Kartoffelstauden?

    Fazit: Immer dann, wenn es der Sozialismus praktizierte, praktiziert und will, dann geht es problemlos.
  • Burim  Zahiri , via Facebook 14.01.2016
    Nicht schlecht Herr Wüthrich

    Wer macht das Land Eis von den Eisbären und die Pinguine kaputt? Mit all den Waffen und Umweltversch. ? Es muss noch was 3tes geben wo mächtiger ist . Wer kann das wohl sein?
  • Anton  Wüthrich 14.01.2016
    für was wurden vor langer langer zeit grenzen von unseren vorfahren mit kontrollen gemacht. war wohl nicht so daneben oder. vergleich, warum sind die eisbären im nordpol und die pinguinen im südpol getrennt, weil sie nicht zusammen passen. somit überleben beide. in europa kann man dies genauso sehen, einfach mit anderen mitspieler, sehe aber immer mehr, dass wir westeuropäer sicher nicht die eisbären sind.
    • Marco  Weber 14.01.2016
      Wieder mal ein extrem geistreicher Kommentar!
      Sie sollten Sich besser ein wenig Informieren! "Weil sie nicht zusammenpassen".... evtl. liegt es auch am Klima aber das ist nur eine Theorie......
    • Hermann  Dornauer aus Bishkek
      14.01.2016
      Resultat die Seelöwen und Robben nach Süden, geht nicht Robben fressen Pinguine, passen also nicht dort hin sind aber trotzdem dort vorhanden und die Eisbären werden wohl aussterben wenn sie nichts zu fressen haben. Zudem leben diese Kreaturen in der Antarktis bzw. Arktis und nicht an den Polen wie ich mich im Falle der Antarktis selber überzeugen konnte, Ausnahme die Kaiserpinguine die tatsachlich recht nahe am Südpol brüten.
    • Christine  Scheuchzer , via Facebook 14.01.2016
      Marco Weber:

      Seit Tagen sehe ich hier von Ihnen, fast zu jedem Bericht, nur negative Kommentare/Antworten gegen andere.
      Wäre es möglich, von Ihnen auch mal ein "geistreicher" und vor allem intelligenter Kommentar zu lesen, oder können Sie nur andere kritisieren?
  • Boris  Kerzenmacher 14.01.2016
    Es ist zu befürchten, dass der nächste Anschlag auch in Europa in Kürze erfolgen wird. Hunderttausende Unregistrierte sind da, die Grenzen sind weit offen. Auch die Leute, die Europa, ihre Menschen und deren Lebensweise hassen sind schon in Massen hier. Waffen werden quer durch ganz Europa kutschiert und niemand unternimmt etwas für die Sicherheit. Man macht einfach weiter wie bisher. Die Schuldige stehen hierfür bereits heute eindeutig fest.
    • Marco  Weber 14.01.2016
      Das hat aber nur begrenzt mit den ach so offenen Grenzen zu tun! Ich weis ich mache mich mit dieser Aussage nicht beliebt! Aber wenn jemand einen Anschlag verüben will, wird er diesen verüben! Egal wo und Wann!
    • Hermann  Dornauer aus Bishkek
      14.01.2016
      Diese Befürchtung ist schon bald eine Tatsache, Merkel sei Dank.
      Das primäre Ziel dieser Terrorbande ist die Destabilisierung unserer Gesellschaft, Angst sähen wenn wir uns im täglichen Leben bewegen, ja bewegen müsssen. U-Bahnen, Bahhöfe, Theater, Kino, Fussballstadien etc. alles soll uns Angst bereiten. Wer mit einer dummdreisten "Wir schaffen das" Politik tausende unkontrolliert einreisen lässt, leistet dieser Mörderbande erstklassige Beihilfe zu Anschlägen. Eine Straftat nach Gesetz oder?
    • Christine  Scheuchzer , via Facebook 14.01.2016
      Marco Weber:

      Genau! Wie Sie an den vielen Diskikes Ihrer ständigen negativen Kommentare gegen andere sehen können, machen Sie sich tatsächlich sehr, sehr unbeliebt! Nicht nur mit dieser Aussage!
  • Bernd  Matzgen 14.01.2016
    @Marco Weber. Immer mehr Länder, gerade auch in Europa, kontrollieren jetzt wieder ihre Grenzen, nur Marco Weber hats noch nicht gemerkt.. Und es ist dabei unerheblich, ob das Lückenlos ist oder nicht. Geschwindigkeitskontrollen sind schliesslich auch nicht lückenlos und trotzdem verzichten wir nicht darauf, oder?
    • Marco  Weber 14.01.2016
      Klar hatt er Weber das gemerkt, Es ist meiner Meinung nach aber Ilusorisch zu glauben das danach alles besser wird! Und es wird heute kontrolliert! Einfach nicht direkt bei den Übergängen! Und der Vergleich mit den Geschwindikeitskontrollen / Bussen etc. ist langsam abgelutscht und hinkt gewaltig!
    • Grunder  Albert 14.01.2016
      Man hätte viel früher vorbereitet sein müssen, spätestens als die Amis alle Länder im mittleren Osten destabilisierte und für das ganze Chaos das wir nun haben sorgte! Ich lebe auf Mallorca, hier ist die Welt noch in Ordnung aber mein Gefühl sagt mir Europa zu verlassen denn so gut wie früher wird es nie wieder.