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Gainesville, Florida Hassprediger Terry Jones will am 11. September, als Erinnerung an den Terroranschlag, Tausende Koran-Ausgaben verbrennen. Ein Riesenpolitikum. General Petraeus befürchtet Vergeltungsaktionen der Taliban in Afghanistan. (AP/Reuters)
US-Pastor Terry Jones krebst zurück: Wir werden den Koran definitiv nicht verbrennen», sagte Jones dem US-Sender NBC. «Nicht heute, nicht irgendwann.»
Das Ziel seiner Kirche aus Gainesville im Bundesstaat Florida sei gewesen, «zu zeigen, dass es ein sehr gefährliches und sehr radikales Element im Islam gibt». Dieses Ziel sei inzwischen «vollständig erreicht» worden.
Zuletzt hatte Verwirrung um das international mit Sorge betrachtete Vorhaben zur Koran-Verbrennung durch die Gemeinde des Pastors geherrscht. So hatte Jones verlauten lassen, die Koran- Verbrennung solle zunächst nicht stattfinden, aber offen gelassen, ob sie möglicherweise später nachgeholt werde.
Die Pläne des Pastors hatten einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, auch die US-Regierung verurteilte das Vorhaben scharf. US-Präsident Barack Obama befürchtete, dass US-Truppen im Irak und Afghanistan für die Koran-Verbrennung hätten – im wortwörtlichen Sinne – bluten müssen. (SDA)