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Ob Micheline Calmy-Rey an dieser Lobpreisung für Gaddafi wohl ihre Freude hat? «Wir beschliessen die Anerkennung unseres verbrüderten Führers als ‹König der Könige, der Sultane, der Fürsten, der Scheichs und der Bürgermeister von Afrika›», hiess es in der Abschlusserklärung eines Treffens von mehr als 200 afrikanischen Stammeschefs im libyschen Benghasi.
Von den farbenfroh gewandeten Häuptlingen, die sich mit Goldkronen, Federn und Pelzen geschmückt hatten, bekam Gaddafi eine Art Thron, einen Koran aus dem 18. Jahrhundert, Strausseneier sowie traditionelle Gewänder und Kunsthandwerk geschenkt.
Gaddafi bemühte sich gleich, seinem neuen Titel gerecht zu werden. Die Stammeschefs sollten auf die Regierungen ihrer Heimatländer Druck ausüben, um die «Vereinigung Afrikas und die Schaffung der Vereinigten Staaten Afrikas» voranzutreiben.
Die Versammlung der Stammesführer fand zum ersten Mal statt und soll künftig jährlich einberufen werden. (SDA/hhs)
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Der neue Titel wird Gaddafis sowieso schon ansehnliches Selbstbewusstsein bestimmt nicht schmälern. (Reuters)