Wie kamen Terroristen zu US-Waffen?

  • Publiziert: 22.09.2007, Aktualisiert: 03.01.2012

WASHINGTON – Sie schossen unbewaffnete Iraker nieder und sollen den Terroristen Waffen verkauft haben: Die Blackwater-Rambos sorgen in den USA für Aufregung.

Die amerikanische Justiz hat Ermittlungen gegen die private Sicherheitsfirma Blackwater aufgenommen. Angestellte von Blackwater sollen illegal Waffen in den Irak geschmuggelt und dort auf dem Schwarzmarkt verkauft haben. Es wird vermutet, dass die Waffen so in die Hände einer Terrororganisation gelangt sind.

Blackwater ist in den USA wie im Irak massiv kritisiert worden, nachdem am vergangenen Sonntag elf unbewaffnete Iraker von Angestellten des Unternehmens erschossen worden waren. Die Söldner sicherten einen diplomatischen US-Konvoi in Bagdad. An Aufträgen der Regierung hat Blackwater seit der Invasion im Irak mehrere hundert Millionen Dollar verdient.

US-Aussenministerin Condoleezza Rice ordnete nach dem Vorfall eine umfassende Überprüfung der Sicherheit von Diplomaten in Bagdad an. Es müsse geklärt werden, wie diese künftig gewährleistet werden solle, hiess es im State Departement. (AP)

play Hassan Jabir (37) geriet in die Schiesserei, in der Blackwater-Angestellte elf unbewaffnete Iraker töteten. (AP)

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