US-Army: Psycho-Epidemie im Irak

  • Publiziert: 06.04.2008, Aktualisiert: 03.01.2012
play Erschöpft und verängstigt: Kampfpause für Sgt. Cole Weih in Mosul Irak. (AP)

WASHINGTON – Die Ärzte der Army sind besorgt: US-Soldaten, die mehrfach im Irak eingesetzt werden, leiden auffallend häufig unter Stress- und Angstsymptomen

Unter den Truppen, die drei oder vier Mal an die Front kommen, zeigten über ein Viertel «Anzeichen von Ängsten, Depression oder akutem Stress», berichtete die «New York Times». Offizielle Untersuchungen der Armee über den psychischen Gesundheitszustand der Soldaten haben alarmierende Ergebnisse hervorgebracht.

Nach dem zweiten Irakeinsatz seien immer noch 18 Prozent betroffen, nach dem ersten Einsatz rund zwölf Prozent. Die Ergebnisse hätten Sorge und Alarm in der Führung der Streitkräfte ausgelöst, hiess es.

Zugleich berichteten US-Medien, US-Präsident George W. Bush wolle vermutlich bereits in Kürze die Einsatzdauer der Soldaten im Irak herabsetzen.

Ziel sei es, den Irak-Einsatz von derzeit 15 auf 12 Monate zu senken. Dies stehe auch in Zusammenhang mit den Plänen der Militärs, die Truppenstärke in Afghanistan möglicherweise zu erhöhen. (SDA)

play Die Bibel als rettender Anker: Sgt. Benjamin Litzenberg liest an Ostern in der Heiligen Schrift. (AP)

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