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US-Soldat Charles Graner (36) verschwindet wegen Folter von irakischen Häflingen für 10 Jahre hinter Gittern (Blick Online berichtete). Seiner Freundin Lynndie England, deren Bild um die Welt ging, steht der Prozess noch bevor. Das Urteil, die Schmach vor Gericht, die weltweite Entrüstung – nichts hat die beiden entzweien können. Das hat die 22-Jährige gestern im niederländischen Fernsehen bekannt gegeben.
England empfing das TV-Team in ihrem Haus in Fort Ashby in West Virginia. Dort schilderte sie, wie sie zum Zeitpunkt der Vorfälle in Abu Ghraib in Graner verliebt gewesen sei und ihn auch heute noch liebe.
Sie hoffe, eines Tages wieder mit ihm zusammen sein zu können. «Er ist wirklich ein guter Junge. Er ist sehr verantwortungsbewusst, er ist sehr vertrauenswürdig. Das sage ich nicht nur wegen des Sturms, in dem wir uns jetzt befinden», erklärte Lynndie England.
Die Soldatin, der eine ähnliche hohe Strafe droht, brachte im Herbst ein Kind zur Welt. Der Vater soll Graner sein.
Hat ein eigenes Verständnis von Verantwortungsbewusstsein: Lynndie England.- AP