
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Douglas Feith gilt als Architekt des Präventivkrieges gegen den Irak und ist einer der wichtigsten Vordenker der strikten US-Verteidigungspolitik. Jetzt mag er nicht mehr. Bis spätestens im Sommer will der Pentagon-Staatssekretär zurücktreten. Die Nummer drei im Verteidigungsministerium will mehr Zeit für die Familie haben.
Der neokonservative Denker leitete unter Donald Rumsfeld vier Jahre lang das «Office for Special Plans». Sein Büro sammelte vor dem Feldzug im Zweistromland Informationen über angebliche Massenvernichtungswaffen und leitete die Informationen an das Weisse Haus weiter. Mit dieser Arbeit unterstützte Feith die offizielle Begründung für den Krieg – die sich nie bewahrheitete. Die Suche nach derartigen Waffen wurde mittlerweile erfolglos eingestellt.
Feith wolle in die Privatwirtschaft wechseln, sagte Pentagon-Chef Rumsfeld. Er habe den Staatssekretär aber gebeten zu bleiben, bis ein geeigneter Nachfolger gefunden sei. Die Suche habe noch nicht begonnen.
Douglas Feith ist der bisher höchstrangige Pentagon-Mitarbeiter, der nach der Wiederwahl von Präsident George W. Bush seinen Posten räumt. Rumsfeld selbst war von Bush gebeten worden, auf seinem Posten zu bleiben. Es halten sich aber hartnäckige Spekulationen, dass der Verteidigungsminister spätestens in zwei Jahren abgelöst wird.
Douglas Feith, Nummer drei im Pentagon udn Architket des Irak-Kriegs, will seinen Job aufgeben.