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«Operation Plymouth Rock» heisst die gestern gestartete Offensive: Rund 5000 irakische, amerikanische und britische Soldaten gehen wieder gegen Aufständische vor. Diesmal hauptsächlich in der Gegend um die Stadt Dschabella, rund 80 Kilometer südlich von Bagdad.
«Plymouth Rock» ist bereits die dritte Offensive in diesem Monat. Laut «Fox News» scheinen die verbündeten Streitkräfte alles daran zu setzen, die Rebellen in die Knie zu zwingen. Dies um so intensiver, je näher die Regierungswahlen vom 30. Januar rücken.
In den vergangenen 3 Wochen haben die Soldaten bis zu 250 Aufständische festgenommen. Allein in Dschabella fielen den irakischen und amerikanischen Truppen im Verlauf der heutigen Razzien 32 mutmassliche Terroristen in die Hände.
Gleichzeitig attackiert US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld das «alte Europa». Grund: Einige Nato-Staaten weigern sich, Truppen in den Irak zu schicken – allen voran Frankreich und Deutschland. Und dies, obwohl sich der Nato-Rat einstimmig für die Entsendung von 300 Soldaten ausgesprochen hat.
Wenn es einen einhelligen Beschluss des Nato-Rats gebe und dann Länder entschieden, ihre Soldaten aus den Militärstäben für bestimmte Missionen abzuziehen, sagte Rumsfeld laut «Focus Online», dann sei das ein Problem.