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Was die US-Soldatin Lynndie England wehrlosen Gefangenen im Militärstützpunkt Abu Ghraib im Irak angetan hat, kann sie schlecht verneinen: Die davon gemachten Fotos sind Beweis genug (Blick Online berichtete). Das Verfahren ist denn auch in vollem Gang. Noch droht ihr eine 28 Jahre lange Haftstrafe. Das könnte sich ändern.
Weil die Verhandlung gegen Lynndie England von North Carolina nach Texas verlegt wurde, musste die ganze Anklage fallen gelassen und neu erhoben werden. Zum Glück für die Folter-Soldatin. Denn dabei wurden mehrere Anklagepunkte nicht wieder aufgenommen. Macht 11,5 Jahre weniger Knast für England.
Vielleicht kommt es aber noch besser. Denn noch steht nicht fest, ob es überhaupt zu einem Hauptverfahren kommt. Die Verhandlungen zwischen der Anklage und der Verteidigung sind am Laufen. Gemäss der «Washington Post» sind Englands Rausboxer stark an einer Übereinkunft mit der Anklage interessiert.
Der Deal: Lynndie England könnte sich schuldig bekennen und bekäme dafür im Gegenzug eine niedrigere Strafe, als wenn ihr der Prozess gemacht würde.