Irak - Syrien US-Armee zählt 64 zivile Tote bei Angriffen in Syrien und Irak

Tampa – Die USA haben eingeräumt, dass bei 24 Luftschlägen im Irak und in Syrien im Laufe des vergangenen Jahres vermutlich 64 Zivilisten getötet wurden. Wie das Zentralkommando am Mittwoch in Tampa mitteilte, wurden zudem weitere acht Menschen verletzt.

Syrien und Irak: US-Armee zählt 64 tote Zivilisten durch Luftangriffe play
US-Soldaten auf einer Militärbasis nahe der irakischen Stadt Mossul. Die US-geführte Koalition gegen die Terrororganisation IS tötete nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 64 Zivilisten bei Luftangriffen. (Symbolbild) KEYSTONE/AP/MARKO DROBNJAKOVIC

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Menschenrechtsbeobachter hatten der US-geführten Koalition mehrmals vorgeworfen, bei Angriffen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat auch Zivilisten getötet zu haben. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach allein im Juli von mehr als 50 Toten. Die USA prüfen solche Berichte, veröffentlichen aber meist erst nach mehreren Monaten Informationen dazu.

«Wir haben Teams, die rund um die Uhr damit beschäftigt sind, unbeabsichtigte zivile Opfer zu verhindern», sagte der Sprecher des Zentralkommandos, John Dorrian. Die Untersuchungen der 24 Luftschläge hätten ergeben, dass das Prozedere befolgt wurde und die notwendigen Vorsichtsmassnahmen getroffen wurden.

Die USA führen ein internationales Bündnis zur Bekämpfung der Terrormiliz in Syrien und im Irak an. (SDA)

Publiziert am 10.11.2016 | Aktualisiert am 10.11.2016
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