Inzest-Monster als Maskottchen
HAMBURG (D) – Das deutsche Satiremagazin «Titanic» leistet sich wieder einmal einen Griff in tiefe Niederungen: Auf seiner Frontseite ist Inzest-Monster Josef Fritzl abgedruckt. Als EM-Maskottchen der Österreicher!
Aktualisiert um 15:06 | 04.06.2008
«Titanic», das «endgültige Satiremagazin» hats wieder einmal geschafft und sorgt diesmal mit seinem Titelbild in Österreich für rote Köpfe. «Höchststrafe für den Horror-Opa F. wird EM-Maskottchen», titelt das Heft. Der dazugehörende Artikel lautet «Amstetten – Eine Stadt weiss von nichts».
Auch (k)eine Art, sich mit der schrecklichen Geschichte rund um Inzest-Monster Josef Fritzl zu befassen. Nur gut, hat «Titanic» die Satire als Schutzschild, hinter dem das Magazin allerhand Geschmacklosigkeiten präsentieren kann. Bereits letztes Jahr befasste sich «Titanic» mit dem Fall der verschwundenen Maddie (Blick.ch berichtete).
Das Foto des englischen Mädchens wurde in einer fiktiven Suchkampagne etwa auf eine Kinderschokolade-Packung gedruckt. Die Eltern von Maddie klagten die Zeitschrift ein, die Briten und irhe Boulevardpresse waren endgültig sauer. Einschüchtern lassen sich «Titanic» und dessen Chefredaktor Thomas Gsella davon offenbar nicht im Geringsten. (gux)
Auch (k)eine Art, sich mit der schrecklichen Geschichte rund um Inzest-Monster Josef Fritzl zu befassen. Nur gut, hat «Titanic» die Satire als Schutzschild, hinter dem das Magazin allerhand Geschmacklosigkeiten präsentieren kann. Bereits letztes Jahr befasste sich «Titanic» mit dem Fall der verschwundenen Maddie (Blick.ch berichtete).
Das Foto des englischen Mädchens wurde in einer fiktiven Suchkampagne etwa auf eine Kinderschokolade-Packung gedruckt. Die Eltern von Maddie klagten die Zeitschrift ein, die Briten und irhe Boulevardpresse waren endgültig sauer. Einschüchtern lassen sich «Titanic» und dessen Chefredaktor Thomas Gsella davon offenbar nicht im Geringsten. (gux)
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