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Ein Fotograf, ein Regisseur und ein Journalist ergründen die psychologischen Mechanismen von schockierenden Kriminal-Fällen und die Rolle, welche die Medien dabei spielen.
Die Installation ist in drei Teile gegliedert. Den ersten Teil bildet ein mit Zeitungen, Zeitschriften und Bildern über den Inzestfall tapezierter Würfel. Dazu werden Radio- und Fernsehberichte zum Thema eingespielt.
In einem zweiten Würfel sind 24 Bildschirme zur Pyramide aufgeschichtet – entsprechend der Anzahl Jahre, die Elisabeth F. im Keller verbracht hat. Die Fernseher senden ein einziges Bild in verschiedenen Farben: Das Bad und das Wohnzimmer im Keller.
In einem dritten Saal sieht man sieben Bilder, die das «Monster» Josef Fritzl zeigen – er wird dabei lächerlich gemacht. «Im Namen des Vaters» ist bis 29. September zu sehen. (SDA)