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Zerstörte Brücken, zerstörte Wege, zerstörte Häuser: Die Rettung müsste aus der Luft erfolgen. (AP)
Sie sitzen mitten in der verwüsteten Küstenregion auf den Trümmerbergen ihrer Häuser. Ohne Trinkwasser, ohne Nahrung. Dies berichtete ein BBC-Reporter – einer der wenigen ausländischen Journalisten in Burma. Ihm war es gelungen, ins Land zu reisen und eine Kamera in das Katastrophengebiet zu schmuggeln.
Nach dem Wirbelsturm stehen immer noch rund 5000 Quadratkilometer Land unter Wasser. Und «es gibt immer mehr Hilfsbedürftige», sagte ein Uno-Sprecher heute in Bangkok.
Die Militärjunta überlegt immer noch, ob sie ausländischen Helfern die Einreise in das abgeschottete Land erlauben soll. Visaanträge werden seit Tagen verschleppt.
Doch die Zeit drängt: «Hier ist eine echte Revolution gefordert«, sagte ein Diplomat in Rangun. «Nötig wäre eine Öffnung des Landes, die es in dem Ausmass hier noch nie gegeben hat.»
Ein erstes UNO-Flugzeug mit 25 Tonnen Hilfsgütern landete heute Morgen in Rangun. Drei weitere Flüge seien für den Morgen geplant. Doch benötigt würde noch viel mehr: Helikopter, Lastwagen, Logistik, Nahrungsmittel, Medikamente.
Auch die örtlichen Behörden gehen mittlerweile von zehntausenden von Toten aus. Allein im Bezirk von Labutta werde mit 80000 Toten gerechnet, sagte ein Armeevertreter. Hilfsorganisationen gehen jedoch von bis zu 100000 Sturmtoten aus.
Doch US-Diplomaten warnen: Wenn die Hilfe weiterhin aufgehalten wird, drohen Seuchen. Dann würden noch Wochen nach «Nargis» Menschen in Burma einen qualvollen Tod sterben. (SDA/bih)
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