PATONG - Bei einem Disco-Brand auf der thailändischen Insel Phuket sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Unter den 20 Verletzten sind vier Franzosen.
Das Feuer im Nachtclub «Tiger Pub» in Patong sei durch einen Blitzeinschlag in einem Transformator ausgelöst worden und habe sich schnell ausgebreitet.
Vier Menschen starben, wie das Newsportal «Phuket Gazette» berichtet. Ob es sich dabei um Touristen handelt, ist noch unklar. Nach Angaben einer Spitalmitarbeiterin wurden die Todesopfer bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.
Mindestens 20 Verletzte seien ins Spital eingeliefert worden. Darunter vier französische Touristen. Zwei Verletzte seien wegen ihrer schweren Verbrennungen in kritischem Zustand. Die meisten anderen Verletzten litten gemäss den Angaben unter Atembeschwerden.
Panik ausgebrochen
Das Feuer war gegen 4.40 Uhr Ortszeit im Obergeschoss eines der grössten Nachtclubs vom Phuket ausgebrochen. Der am Strand gelegene Club verfügt über mehrere Bars im Erdgeschoss und einen Dancefloor im ersten Stock. Er ist bei Touristen sehr beliebt.
Als der Blitz einschlug, gab es einen Knall. Laut Clubmitarbeitern gerieten die Besucher in Panik, drängten zu den Türen und trampelten andere nieder. Sie dachten eine Bombe sei explodiert.
Brandkatastrophe 2009
Der Brand weckte Erinnerungen an die Brandkatastrophe in einem Nachtclub in der thailändischen Hauptstadt Bangkok, bei dem während einer Silvesterfeier in das Jahr 2009 mehr als 60 Menschen getötet worden waren. Damals waren während des Auftritts einer Rockband Feuerwerkskörper losgegangen.
Das Unglück warf Fragen zum Brandschutz in thailändischen Nachtclubs auf. Der Besitzer des Etablissements in Bangkok wurde im vergangenen Jahr wegen grober Verletzung der Sorgfaltspflicht zu drei Jahren Haft verurteilt. (SDA/sax)
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