In nur 24 Stunden 6500 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet!

Etwa 6500 Flüchtlinge sind binnen eines Tages im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Montagabend berichtet, wurden sie in 40 Rettungsoperationen in Sicherheit gebracht.

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Damit war es einer der intensivsten Rettungstage der vergangenen Jahre. Der katalanischen Organisation Proactiva Open Arms zufolge waren mitunter 700 Menschen auf einem einzigen Fischerboot zusammengepfercht.

An den Einsätzen war eine Reihe von Schiffen der Küstenwache und der italienischen Marine beteiligt, wie die Behörden weiter mitteilten. Auch die EU-Marinemission «Sophia», die im Kampf gegen Schlepper im Einsatz ist, die EU-Grenzschutzagentur Frontex sowie humanitäre Organisationen halfen bei der Rettung der Flüchtlinge.

Die Organisation Proactiva Open Arms veröffentlichte auf ihrem Twitter-Konto Bilder des Einsatzes, die zeigen, wie die Schutzsuchenden zu hunderten zusammengedrängt in kleinen Booten sitzen. Einige von ihnen sprangen demnach mit Rettungswesten ausgerüstet ins Meer und schwammen zu den Rettungsbooten.

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen erklärte ihrerseits, dass unter den geretteten Flüchtlingen zahlreiche Babys und Kleinkinder waren. Ein fünf Tage altes Neugeborenes musste mit dem Helikopter in ein italienisches Spital gebracht werden.

Schon am Sonntag waren in dem Gebiet mehr als 1100 Flüchtlinge gerettet worden. In den vergangenen vier Tagen seien etwa 10'000 Menschen zwischen der libyschen Küste und Italien gerettet worden.

Damit dürfte die Zahl der Schutzsuchenden, die seit Jahresbeginn über das Mittelmeer Italien erreichten, auf mehr als 112'500 steigen.

Im selben Zeitraum des Vorjahres lag die Zahl bei 116'000 ankommenden Flüchtlingen. Fast alle Geretteten stammen aus Westafrika oder vom Horn von Afrika.

Derzeit wagen wegen des Sommerwetters und der ruhigen See wieder mehr Schutzsuchende in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer. Der Küstenwache zufolge stellten sich die Behörden wegen der guten Wetteraussichten auch am Dienstag wieder auf viele Einsätze ein.

Nach Angaben der UNO starben oder verschwanden in diesem Jahr bereits mindestens 3100 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer. (sda/sac)

Publiziert am 30.08.2016 | Aktualisiert am 26.10.2016
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86 Kommentare
  • Ueli  Künzi 30.08.2016
    Man fragt sich zu Recht, könnten die mit dem vielen Geld, das sie den Schleppern zahlen, nicht etwas in der Heimat aufbauen?
    • Werner  Bieinisowitsch aus Sant Jordi
      30.08.2016
      Könnten sie, aber dann müssten sie ja arbeiten, in Europa bekommen sie mehr, ohne den Finger zu krümmen, da liegt das Problem.
  • Thomas  Minder 30.08.2016
    Noch 15 Jahre Vollgas geben, Geld auf die Seite legen und dann das Ganze auszahlen lassen und ab in ein Land wie Australien das eine restriktive Migrationspolitik verfolgt. Ich mag doch meinen Lebensabend nicht mit Afrikanern und Leute aus dem Mittleren und Nahen Osten verbringen.
    • Stefan  Gubser aus Arth
      30.08.2016
      Aber die netten Australier müssen dann sie ertragen...komische Logik... haben denn die auf sie gewartet?
    • Thomas  Minder 31.08.2016
      Gubser, im Gegensatz zu diesen Migranten müssen die Aussies für mich keinen Dollar bezahlen, ich bringe das Geld mit, verstanden?
  • oskar  meier 30.08.2016
    jedes Land wo diese Rausfischen müssen diese Aufnehmen.Wann niemand das tut wird es Besser vorher nicht.Ich weiss,es klingt Brutal aber anders geht es nicht.
  • Peter  Buchmann 30.08.2016
    Die Schlepper rechnen offenbar fest damit, dass ihre "Kunden" vor der Libyschen Küste "abgefischt" und nach Europa gebracht werden.
  • Boris  Kerzenmacher 30.08.2016
    Die Muslime, die massenweise unkontrolliert in europäische Länder kommen, hätten niemals eine Chance in die USA, Kanada, Japan, Neuseeland oder Australien einzuwandern, da sie die Vorraussetzungen für ein Einreise-Visum nicht annähernd erfüllen könnten. Daher ist es gut, dass die Schweiz, Deutschland und andere Länder Europas sich dieser Leute annimmt und sie mit reichlich Sozialhilfe vollversorgt.
    Gar nicht so doof, die Amis und Co.