In Iraks Gefängnissen wird weiter gefoltert

  • Aktualisiert am 03.01.2012

LONDON – Obwohl die Folterbilder aus Abu Ghraib die ganze Welt schockierten. Das Ende der Quälereien war die in Iraks Zellen war das nicht.

Gefangene werden weiterhin mit Kabeln geschlagen. Sie werden mit Elektroschocks gequält. Auch nachdem die Welt von den unmenschlichen Verhörmethoden in irakischen Gefängnissen gehört hat. Dies steht in einem neuen Bericht von Amnesty International.

Der Menschenrechtsorganisation zufolge wurden für den Bericht frühere Insassen, Verwandte von derzeitigen Insassen sowie Anwälte befragt. Die Organisation kritisierte, dass einige Gefangene zwei Jahre lang ohne Rechtsmittel oder Entschädigung festgehalten worden seien. Das System sei willkürlich und lade zum Missbrauch ein. Amnesty forderte, Gefangene müssten einen Verteidiger bekommen und vor ein unparteiisches Gericht gestellt werden.

Eine Sprecherin der US-Armee sagte dagegen, dass alle Gefangenen entsprechend den internationalen und irakischen Gesetzen behandelt würden.

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