In diesem Jahr 350'000 Flüchtlinge in der EU

In der Europäischen Union sind nach Angaben der Grenzschutzbehörde Frontex in diesem Jahr bislang rund 350'000 Migranten und Flüchtlinge angekommen.

Die Heimat verlassen: Im zu Ende gehenden Jahr haben 350'000 Flüchtlinge die EU erreicht. (Archivbild) play
Die Heimat verlassen: Im zu Ende gehenden Jahr haben 350'000 Flüchtlinge die EU erreicht. (Archivbild) KEYSTONE/EPA ANSA/MIKE PALAZZOTTO

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170'000 weitere kamen über das Mittelmeer von Libyen und Ägypten aus. Die Zahlen auf der östlichen Mittelmeerroute über die Türkei sind von Januar bis März hoch gewesen und dann stark zurückgegangen. Grund dafür ist laut Leggeri die Vereinbarung über Rückführungen zwischen der EU und der Türkei.

Zudem war die Balkanroute dicht gemacht worden. «Unsere Zusammenarbeit mit der Türkei läuft hervorragend», sagte Leggeri dazu. Auf der zentralen Mittelmeerroute aus Libyen und teilweise auch aus Ägypten sei die Zahl der Migranten dagegen um 20 Prozent gestiegen. «Der Druck nach Europa kommt zurzeit vor allem aus Afrika», sagte er.

Erst am Donnerstag hatte die EU-Kommission mitgeteilt, dass eine Initiative dabei helfen soll, die Migration aus Afrika einzudämmen. Insgesamt 100 Millionen Euro sollen in die Versorgung von Migranten in Afrika oder Hilfe bei der Rückkehr in Heimatländer fliessen.

Deutschland steuert 48 Millionen Euro bei, Italien 22 Millionen. Der Rest kommt aus dem EU-Nothilfefonds für Afrika, wie die Behörde mitteilte. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) ist als Partner mit dabei. (sda)

Publiziert am 17.12.2016 | Aktualisiert am 17.12.2016
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9 Kommentare
  • hansr  bloch aus balsthal
    17.12.2016
    Und die EU ist schon dank Merkel überlastet ! Von diesen sind schon 10 Prozent in der kleinen Schweiz,die vor lauter Bergen u 1/3 der Fläche mit Wald bereichert ist.Das merken die ja nicht dass die Schweiz immer ein Vorbild zur EU sein will,und bekommt dafür auch nichts ? super
  • Elsbeth  Schmid 17.12.2016
    Nur so wenige. Wir müssen unbedingt mehr aufnehmen und ihnen sagen, dass sie nicht zwei sondern mindestens 5-6 Kinder auf die Welt bringen. Ansonsten Europa und die Schweiz überaltert. Zudem können wir all diese Fachkräfte gut gebrauchen, die FDP sucht weiterhin billige Arbeitskräfte, damit die Kasse stimmt, siehe Umsetzung MEI.
  • Blumer  Gerhard 17.12.2016
    350000 auf 600000000, die auf dem Kontinent wohnen. Das ist nichts! Ob es eine Netto-Zuwanderung ist, wird auch nicht gesagt. Die isolierte Zahl dient nur der Verdummung und Empörung.
  • german  schnyder aus erschmatt
    17.12.2016
    Die EU ist Alleine schuld das tausende über das Mittelmeer nach Italien kommen
    Wenn die EU die Flüchtlinge noch aholt
    Auf kosten der EU Bürger ,hört das nie auf
    Darum muss die EU in Flüchtlings Länder helfen
    Und nicht einen abholen Service betreiben
  • Thomas  Zürcher 17.12.2016
    In unserem Digitalen Zeitalter mit Internet und Handys wissen die meisten Flüchtlinge tausende Kilometer von Europa entfernt über unseren Wohlstand und unsere Lebensweise bescheid.Der Höhepunkt der Flüchtlingswelle steht uns erst noch bevor.Mio.werden sich in den nächsten Jahren auf dem Weg nach Europa machen in der Hoffnung auf ein besseres Leben.So lange der Schutz der Aussengrenzen nicht funktioniert wird sie niemand aufhalten können.Unsere Politiker sind gefordert.