In der Arktis US-Präsident Obama untersagt neue Ölbohrprojekte

WASHINGTON (USA) - In seinen letzten Wochen im Amt hat US-Präsident Barack Obama neue Öl- und Gasbohrungen in der Arktis untersagt.

Arbeitslos in Seattle: Bohrinsel wartet im Hafen der US-Metropole. Präsident Obama untersagt Öl- oder Gas-Förderung in der Arktis. (Symbolbild) play
Nördlich des Bundesstaats Alaska sollen von 2017 bis 2022 keine Bohrgenehmigungen erteilt werden. Keystone

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Der im Januar aus dem Amt scheidende US-Präsident Barack Obama hat neue Öl- und Gasbohrungen in der Arktis untersagt. In der Tschuktschen- und der Beaufortsee nördlich des Bundesstaats Alaska sollen von 2017 bis 2022 keine Bohrgenehmigungen erteilt werden.

Angesichts des «einzigartigen» Ökosystems der Arktis und des «nachlassenden Interesses der Industrie» sei der Verzicht auf Bohrgenehmigungen «der richtige Weg«, erklärte Innenministerin Sally Jewell am Freitag.

Umweltschützer begrüssten die Entscheidung. Der Zeitpunkt könne «nicht günstiger sein», erklärte die Umweltschutzorganisation Sierra Club mit Blick auf den Amtsantritt von Obamas Nachfolger Donald Trump im Januar. Trump hatte im Wahlkampf eine Ausweitung der Öl- und Gasförderung in den USA angekündigt.

Die Republikaner, die in beiden Kongresskammern in der Mehrheit sind, kündigten bereits an, die Entscheidung wieder rückgängig zu machen. In seinen letzten Wochen im Amt baue Obama noch «neue Hindernisse für die Energieentwicklung» der USA auf, kritisierte der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Paul Ryan. (SDA)

Publiziert am 19.11.2016 | Aktualisiert am 19.11.2016
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3 Kommentare
  • Annemarie   Setz 19.11.2016
    Obamas Nachfolger Trump wird sie sofort wieder bewilligen. Denn für ihn gibt es ja keinerlei Umweltprobleme ausser auf einem eigenen Golfplatz.
  • Lilian  Hug 19.11.2016
    Super Entscheid Hr. Obama- Ein Land,das nichts anderes tut und im Sinn hat,als andere zu überfallen und bekriegen wollen,nur um an deren "Schätze" zu gelangen- Ein Land,das nicht davor zurückschreckt, Russland permanent zu dämonisieren-DE gilt bis heute als besetzt von den Amis-Ein Land,das ganz Europa im Würgegriff zu halten sucht-Hr. Obama,nicht Sie haben die USA regiert-Das weiss jeder,der es wissen will und auch Trump wird sich eher nicht als Messias für die Armen entpuppen.
  • Thomas  Zürcher 19.11.2016
    Eines ist klar Trump ist eine Katastrophe für die Umwelt sie wird in den Jahren seiner Präsidentschaft besonders leiden müssen. Trump hält den Klimawandel für einen «Schwindel» und hat angekündigt, dass er Präsident Obamas Anordnungen zum Umweltschutz rückgängig machen und notfalls aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen wird. Niemand könnte ihn daran hindern.Schöne Aussichten!