Im Visier der Justizbehörden Ermittlungen gegen Israels Regierungschef Netanjahu

Gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ist einem Medienbericht zufolge ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eröffnet worden. Noch ist nicht bekannt, um welche Anschuldigungen es sich handelt.

Im Visier der Behörden: Verfahren gegen Israels Benjamin Netanjahu play
Netanjahu im Visier der Justizbehörden. KEYSTONE/AP POOL/DAN BALILTY

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Eine Sprecherin des Justizministerium sagte, dass Polizei, Generalstaatsanwalt und die Strafverfolgungsbehörden eng zusammenarbeiteten. Die Öffentlichkeit solle bald über die Untersuchung informiert werden.

Noch keine Stellungnahme von Netanjahu

Sie könne nicht sagen, um welche Anschuldigungen es gehe. Von Netanjahus Büro war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Im November war bekannt geworden, dass Israels Polizei einen U-Boot-Vertrag mit Deutschland unter die Lupe nimmt. Das israelische Justizministerium teilte damals mit, dass der Generalstaatsanwalt eine polizeiliche Untersuchung des rund 1,5 Milliarden Euro schweren Kaufs von drei U-Booten von ThyssenKrupp angeordnet habe.

Wegen dieses Geschäfts steht Netanjahu in der Kritik. Sein persönlicher Rechtsberater David Schimron soll als Bevollmächtigter auch die ThyssenKrupp-Marinesparte in Israel vertreten haben. Netanjahu und Schimron wiesen damals jegliches Fehlverhalten zurück. ThyssenKrupp Marine Systems teilte mit, keine vertraglichen Verbindungen zu dem Anwalt zu haben. (sda)

Publiziert am 29.12.2016 | Aktualisiert am 29.12.2016
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6 Kommentare
  • marcel  Ruetsche 29.12.2016
    Das kann JA heiter werden, der eine ist an der Macht, der andere am 20. Januar , beide werden die Welt vor den Kopf stossen, tuen was sie wollen und wir lassen sie machen, gutes neues Jahr!!!!
  • Annemarie   Setz 29.12.2016
    Netanjahu ist kein Förderer des Friedensprozesses. Die stetige Erweiterung der israelischen Siedlungen ist gegen die Palästinenser ein Affront.Unter Obama haben sich die Amerikaner durchgerungen, Israel und seine Politik zu durchschauen. Mit Trump, der Netanjahu bereits "den Schmus" gebracht hat, wird sich alles ändern, und Israel darf weiterhin alles.
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    29.12.2016
    Natürlich ist ThyssenKrupp nicht direkt an dubiosen Geschäften beteiligt. Dafür hat und hatte man Leute wie Holger Pfahls, Karl-Heinz Schreiber und weitere illustre Personen. Die erhalten als Berater fürstlich hohe Gelder und damit werden die Entscheidungsträger geschmiert. Auffallend ist das seit 50 Jahren immer wieder die gleichen Firmen im Fokus der Skandale stehen: ThyssenKrupp, Siemens, Kraus-Maffei, Howaltswerke Deutsche Werft AG, Rheinmetall oder Heckler & Koch um nur einige zu nennen.
  • Rolf  Hess 29.12.2016
    Schmiergeld? Hat denn Netanjahu auch erzählt, wie viele UNO Resolutionen gegen sein Land von ihm weder umgesetzt noch beachtet oder befolgt werden. Dass er mit seiner Siedlungspolitik auf fremdem Boden die halbe Welt vor den Kopf stösst und es ist ihm völlig egal ist, was die Anderen meinen. Er hat ja immer noch die Amis, die mit ihrem Veto im Sicherheitsrat noch strengere Resolutionen verhindert haben. Dieses Mal ging der Schuss hinten hinaus. Die Amis haben ihn jetzt auch durchschaut.
    • Glas  Flügel 29.12.2016
      Leider dauert das "Durchschauen" durch die Amis nur bis 20. Jan 17 :-(
    • Ren  Hoek , via Facebook 29.12.2016
      die USA tun nur so als wüssten sie von nichts. Glauben Sie die USA hat in den beiden Weltkriegen mitgemacht und die Führungsrolle im kalten Krieg eingenommen, um nicht zu wissen was läuft. Die USA profitieren halt von einem instabilen nahen Osten. Denn die USA ist nun mal das stärkste Kind auf dem Pausenplatz. Und wenn man Ärger mit anderen hat, wendet man sich an sie.