Deutscher Knast: Wächter in Weiberwäsche
BIELEFELD – Diesem Knastwärter war wohl etwas langweilig auf seinem Wachturm. Er vertrieb sich die Zeit, indem er Frauendessous anzog – jetzt gibts richtig Stress mit dem Chef.
Aktualisiert um 12:22 | 30.09.2009

In Reizwäsche lichtet sich der Knast-Wächter in seinem Wachturm ab – während der Dienstzeit.
Ein Mann posiert in blauen Nylons, String und der dazu passenden Schlangenmuster-Korsage. Hinter ihm kann man auf den Gefängnishof der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bielefeld-Brackwede I blicken. Der so freizügige Transvestit ist eigentlich ein Wachmann – und im Dienst. Während er diese Aufnahmen von sich selber machte, sollte er eigentlich auf die Knackis aufpassen, die im Hof ihre Runden drehten.
Knastwächter stellt Tanga-Fotos ins Netz
Als wenn das noch nicht genug wäre, stellte der exhibitionistische Wachmann die Striptease-Fotos auch noch ins Internet. Das fand Robert Dammann, der Leiter der JVA-Bielefeld gar nicht witzig. Das Justizministerium in Düsseldorf sprach sogar von Rufschädigung. Noch dazu ist es den Beamten strikt verboten Kameras oder Handys mit in den Knast zu bringen.
Jetzt hat sich der Tanga-Wächter geoutet. Der Druck sei zu gross für ihn geworden, sagt JVA-Leiter Robert Dammann zu «Bild.de». Der 50-jährige Familienvater muss um seinen Job bangen. Aber wer ist dieser Frauendessous liebende Wachmann eigentlich? Der 50-Jährige arbeitet seit mehr als 25 Jahren in der JVA-Bielefeld. «Es war eine einmalige Dummheit», sagt der Mann später. Die Bilder ins Netz zu stellen, habe ihm einen «Kick» gegeben.
Die Angestellten wurden mit Spott überschüttet
Die Gefängnisleitung und die Kollegen des Tanga-Wächters sind erleichtert, dass der Schuldige endliche gefunden wurde. Die Bediensteten der JVA seien nämlich in letzter Zeit mit Spott überhäuft worden, sagt Dammann. (s5j)
Knastwächter stellt Tanga-Fotos ins Netz
Als wenn das noch nicht genug wäre, stellte der exhibitionistische Wachmann die Striptease-Fotos auch noch ins Internet. Das fand Robert Dammann, der Leiter der JVA-Bielefeld gar nicht witzig. Das Justizministerium in Düsseldorf sprach sogar von Rufschädigung. Noch dazu ist es den Beamten strikt verboten Kameras oder Handys mit in den Knast zu bringen.
Jetzt hat sich der Tanga-Wächter geoutet. Der Druck sei zu gross für ihn geworden, sagt JVA-Leiter Robert Dammann zu «Bild.de». Der 50-jährige Familienvater muss um seinen Job bangen. Aber wer ist dieser Frauendessous liebende Wachmann eigentlich? Der 50-Jährige arbeitet seit mehr als 25 Jahren in der JVA-Bielefeld. «Es war eine einmalige Dummheit», sagt der Mann später. Die Bilder ins Netz zu stellen, habe ihm einen «Kick» gegeben.
Die Angestellten wurden mit Spott überschüttet
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