MADRID - In einem Sitz eingenäht versuchte dieser illegaler Einwanderer nach Spanien zu kommen.
Dieser 20-jährige Mann aus Guinea nahm einige Strapazen auf sich, um nach Spanien zu kommen.
In einem speziell präparierten Renault fuhr er mit zwei Männen mit. Aber nicht etwa im Kofferraum, sondern in einem ausgehöhlten Autositz. Dort, wo sonst Schaumstoff für Sitzkomfort sorgt, setzte er sich hin. Also zwischen Rost und Stoffüberzug. Und als Tarnung sass ein Kollege noch auf ihn drauf.
Doch der Schmuggel fiel auf. Als der präparierte Renault die Grenze von Marokko in die spanische Enklave Melilla passiert. War der Sitz doch etwas zu wenig gepolstert? Die Polizei stoppte das Unterfangen.
Die beiden Männer, die den jungen Mann schmuggeln wollten, sind nun verhaftet. Sie werden des Menschenhandels beschuldigt. Und der junge Mann wurde aus der Enklave vertrieben. (fr)