
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Silvio Berlusconis ausschweifendes Leben gibt seit geraumer Zeit zu reden. Erst die angebliche Affäre mit der 18-jährigen Noemi Letizia (Blick.ch berichtete). Dann war da das Escort-Girl Patrizia DAddario, die von üppigen Abendessen mit umso brisanteren «Nachspeisen» erzählte. Dazu eine weitere Prostituierte, die von einer heissen Nacht zu berichten wusste.
Jetzt hat die italienische Opposition genug von Berlusconis Eskapaden und seinen abstrusen politischen Ideen. So verlangte er jüngst, dass sich die Sprecher der EU-Kommissare sowie die Kommissionsmitglieder nicht mehr öffentlich zu europäischen Themen äussern sollten. Lediglich der EU-Kommissionspräsident müsse seine Meinung kundtun.
Ab auf die Couch
Da platzte Berlusconis Gegnern der Kragen: Der 72-Jährige müsse sich umgehend einer psychiatrischen Untersuchung unterziehen, bevor er den «Stiefel» weiter regiere. Das verlangte der Oppositionsführer und frühere Staranwalt Antonio Di Pietro. «Er ist mit der ganzen Welt aufs Kriegsfuss», wetterte er. Mit Spott und Entrüstung nehmen die politischen Gegner mittlerweile zur Kenntnis, was ihr Regierungschef anstellt.
«Ich bin nicht krank, ich bin Superman»
Doch Berlusconi ist da ganz anderer Meinung: «Ich antworte nicht auf die Fragen einiger Zeitungen bezüglich meiner Gesundheit. Es genügt, das zu betrachten, was ich in diesen 15 Monaten Amtszeit getan habe, um zu begreifen, dass ich nicht krank, sondern Superman bin», wirft er Jounalisten am Rande eines Besuches in Danzig entgegen. (spj/s5j)