Hunderte kleine Erdbeben in Kalifornien Kommt jetzt «The Big One»?

Die Erdbebengefahr in Kalifornien ist enorm gestiegen. Innert weniger Tage wurden mehrere Hundert Beben registriert. Die Behörden warnen vor «The Big One».

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Erdbebengefahr Kalifornien USA: Experten warnen vor The Big One play

Am Saltonsee, östlich von Los Angeles, ereigneten sich die vielen Beben.

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Ein katastrophales Beben in Kalifornien sei längst überfällig, heisst es seit Jahren. Doch wann kommt «The Big One», also das ganz grosse Beben? 

Seismografen am San-Andreas-Graben haben mehrere Hundert kleine Beben im nahgelegenen Saltonsee registriert. Auch wenn die Erdbeben kaum spürbar waren, könnten sie das Mega-Beben auslösen.

Schlimmstenfalls bis zu 13'000 Tote

Laut der «Los Angeles Times» hat sich die Wahrscheinlichkeit für ein Erdbeben der Stärke sieben oder mehr kurzfristig verdoppelt. Für «The Big One» erwarten Experten eine Stärke zwischen 8,0 und 8,6 - es wäre eine Naturkatastrophe mit furchtbaren Folgen. Die nationale Katastrophenschutzbehörde der USA rechnet im schlimmsten Fall mit bis zu 13'000 Toten.

San-Andreas-Verwerfung

Kalifornien liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, einem Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umgibt und fast die gesamte Pazifische Platte umschliesst. Auf einer Länge von 1300 Kilometern zieht sich die San-Andreas-Verwerfung durch den Westküstenstaat. Es handelt sich um eine Störung in der Erdkruste, wo sich die pazifische Platte nach Nordwesten und die nordamerikanische Platte nach Süden verschiebt.

Hier bauen sich gewaltige Spannungen auf, die sich in verheerenden Erdbeben entladen können. Das letzte grosse Beben in Kalifornien mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala erschütterte vor 110 Jahren die Stadt San Francisco und forderte Tausende Tote. (gru)

Publiziert am 03.10.2016 | Aktualisiert am 03.10.2016
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6 Kommentare
  • Markus  Zwerenz aus Schachen
    03.10.2016
    Ist geschmacklos, sich immer an den Journalisten auszutoben. Diese müssen sich auf allen Ebenen und Themenfeldern irgendwie durchschlagen. Sicher IST, dass diese Erdbeben SEHR WOHL ein stärkeres Erdbeben ankündigen "könnten". Glück für diese Menschen, wenn sich die Plattenbewegungen vielleicht durch eine Vielzahl an Kleinbeben wieder beruhigen und entspannen. Schlecht, wenn es durch diese Vorläufer zum grossen Beben kommt.
  • steff  walther 03.10.2016
    Unglaublich - doch schon nur ein KÖNNTE aus den USA ist eine Topschlagzeile wert!!!
  • Urs  Lifart aus Volja Zaderevatska
    03.10.2016
    Und es wird munter weiter gebaut, auch Gebäude dei mit Sicherheit einfallen würden.
  • Markus  Hofer 03.10.2016
    Die Natur zeigt schon lange, dass es Zeit wäre, die Gegend zu verlassen. Die schon lange anhaltende Dürre hätte ein Naturvolk längst veranlasst,, an einen anderen Ort zu ziehen. Unsere Zivilisation versucht immer, entgegenzuhalten, aber gegen das grosse Erdbeben werden wir wohl wenig ausrichten können. Bin gespannt, wie es weitergeht...
  • Thomas  Zürcher 03.10.2016
    ....würde die USA das verkraften ein Erdbeben der Stärke 8 und zusätzlich ein politisches Erdbeben sollte Trump gewählt werden?