Horror-Unfall im Yellowstone-Nationalpark Mann stürzt in Säure-Quelle und löst sich auf

Von Colin Nathaniel Scotts Leiche blieb keine Spur.

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Ein junger Mann ist im berühmten Yellowstone-Nationalpark in den USA in eine heisse Quelle gestürzt. Laut dem gestern (Ortszeit) veröffentlichten Untersuchungsbericht zu dem Unglück vom Juni wollte Colin Nathaniel Scott (†23) gemeinsam mit seiner Schwester heimlich in einem Schlammtümpel im Nationalpark baden. «Hot Potting», nennt sich das gefährliche Vergnügen.

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Colin Nathaniel Scott (†23). Facebook

Demnach betrat das Geschwisterpaar einen für Besucher gesperrten und besonders gefährlichen Bereich mit kochend heissen Quellen. Als Scott die Temperatur des Wassers überprüfen wollte und sich vorbeugte, rutschte er nach den Worten seiner Schwester aus und stürzte in die Quelle. Die Schwester hat das Unglück mit ihrem Smartphone gefilmt - das Video aber nicht veröffentlicht.

Gewitter verhinderte sofortige Bergung

Rettungskräfte sichteten später seine Leiche im Tümpel, konnten sie jedoch wegen eines Gewitters zunächst nicht bergen. Als sie am nächsten Tag zurückkehrten, fanden sie dem Untersuchungsbericht zufolge keine Spur der Leiche mehr.

Der Körper habe sich in dem sauren Wasser innerhalb kürzester Zeit aufgelöst, sagt Park-Ranger Lorant Veress dem Sender KULR.

Im Yellowstone-Park gibt es zahlreiche Geysire und Quellen mit kochend heissem Wasser. Laut Historikern starben darin seit 1870 bereits 22 Menschen. (SDA/noo)

Publiziert am 18.11.2016 | Aktualisiert am 18.11.2016
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11 Kommentare
  • Anton  Keller 18.11.2016
    Choices-Decicion-Consequences. So einfach ist das, nur 3 Worte!
  • Linus  Luchs 18.11.2016
    "Die Schwester hat das Unglück mit ihrem Smartphone gefilmt." Selbstverständlich. Was kann einem auch sonst einfallen, wenn der Bruder gerade vor den eigenen Augen ersäuft. Aber darüber scheint sich gar niemand mehr zu wundern.
  • Victor  Fletcher aus Meilen
    18.11.2016
    R.I.P. Nathaniel! Übermut hat schon vielen das Leben gekostet. Hoffentlich war Dein sterben nicht ganz umsonst und andere lernen daraus...
  • Monte  Reto 18.11.2016
    Da baden wo es gefährlich und verboten ist? Überall Warnschilder! Sicherlich ein dummer und tragischer Unfall, aber woher hat der Verunfallte seinen Bachelor-Hut? Konnte er nicht lesen?
  • Mona  Hefti , via Facebook 18.11.2016
    Na ja mein Mitleid hält sich in Grenzen, ich war auch schon da und überall sind diese Warnschilder!! In dem Alter wo er war konnte er ja sicher schon lesen oder??
    • Hans  Blattmann 18.11.2016
      Ja, aber das ist doch ein Trend, das "Hot Potting". Und mehr als Trends nachrennen können heute die meisten Jungen ja nicht mehr. Man sieht das Lemming-Gehabe mittlerweile überall.