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Zwei Jahre nach der spektakulären Flucht von Natascha Kampusch aus achteinhalbjähriger Gefangenschaft nimmt die österreichische Polizei die Ermittlungen wieder auf. Der «Stern» berichtet in seiner neuen Ausgabe, dass ein Team neue Erkenntnisse und Hinweise im Fall Natascha Kampusch untersuche.
Man gehe davon aus, dass Wolfgang Priklopil, der die damals 10-jährige von Natascha Kampusch entführte, kein Einzeltäter war. In den Mittelpunkt der Ermittlungen gerät jetzt vielmehr ein Mann, der bereits vor zwei Jahren unter Verdacht stand: Priklopils Nachbar Ernst Holzapfel.
Wie dem «Stern» vorliegende Unterlagen belegen, fragte der Immobilienhändler Ernst Holzapfel die Polizei nur wenige Stunden nach der Flucht von Natascha Kampusch: «Hot ers umbrocht?» Gleichzeitig bestritt Holzapfel aber, auch nur die geringste Ahnung von der Entführung und Gefangenschaft Nataschas gehabt zu haben. Auch der Wiener Staatsanwaltschaft liegt eine 20-seitige Dokumentation der widersprüchlichen Aussagen Holzapfels vor. (SDA/gux)