Polanskis Opfer Samatha Geimer: «Hoffe, dass die Sache ein für alle mal vorbei ist»

  • Publiziert: 13.07.2010, Aktualisiert: 02.01.2012

PARIS – Sie wurde als 13-Jährige von Roman Polanski vergewaltigt. Trotzdem freut sich Samantha Geimer über den Entscheid der Schweizer Justiz, den Star-Regisseur freizulassen.

mit Alkohol und Drogen gefügig gemacht und sich an ihr vergangen haben. Dennoch hatte Geimer schon früher gefordert, die Verfolgung von Polanski einzustellen.

In einem heute ausgestrahlten Interview mit «Europe 1» sagte sie: «Ich bin sehr zufrieden über die Entscheidung der Schweizer Justiz und hoffe, dass die amerikanische Justiz die Akte jetzt schliesst und die Sache ein für alle mal vorbei ist.»

freigelassen und eine Auslieferung an die USA verweigert. Bereits am Nachmittag soll der Regisseur aus seinem Chalet «Milky Way» abgereist sein.

Der bei der Einreise in die Schweiz in Zürich festgenommen worden, auf Ersuchen der USA.

USA verzichten nicht


, wonach das Auslieferungsgesuch der USA einen Formfehler enthalten habe. Der Bezirksstaatsanwalt von Los Angeles kündigte an, weiterhin die Auslieferung Polanskis zu fordern, sollte er in einem anderen Land festgenommen werden.

«Ein 13-jähriges Mädchen wurde von einem Erwachsenen unter Drogen gesetzt und vergewaltigt», sagte Aussenministeriums-Sprecher Philip Crowley. Das sei keine Frage von Formfehlern. Die USA seien der Auffassung, dass die Vergewaltigung einer 13-Jährigen durch einen Erwachsenen ein Verbrechen sei. Die Verfahren gegen Polanski würden weitergeführt. (gca/SDA)

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