
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Man stelle sich vor: Sie erledigen in einem italienischen Supermarkt ihre Einkäufe, da fällt Ihnen eine Weinflasche ins Auge. Auf dem Etikett ist kein Geringerer als der schlimmste Massenmörder der Weltgeschichte abgebildet. Daneben stehen Nazi-Parolen geschrieben.
Eine französische Kundin jüdischer Abstammung wollte das nicht einfach so hinnehmen. Sie beschwerte sich beim französischen Konzern Carrefour, nachdem sie in ihren Italien-Ferien zufällig die Flaschen mit den Etiketten von Hitler und Benito Mussolini gesehen hatte.
Carrefour entschuldigte sich und machte die italienische Tochtergesellschaft für den Vertrieb der umstrittenen Flaschen verantwortlich. Die Supermarktkette GS hatte die Flaschen bei einem Weinproduzenten aus dem Piemont bezogen, der auch Wein mit Etiketten zu Ehren von Papst Johannes Paul II, Che Guevara und Bob Marley vertreibt.
Wie er auf diese denkbar ungünstige und skurrile Kombination von historischen Berühmtheiten kam, dürfte wohl sein Geheimnis bleiben. (SDA/hgt)
play
Beim Genuss eines Glas Weins wollen die Allerwenigsten Adolf Hitlers Konterfei vor Augen haben. (Reuters)