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«Hetero, spanisch, Deinem Glück zu Diensten», schrieb der Hirte von zwei kleinen Pfarreien im Zentrum von Spanien in einer Internet-Anzeige. Das berichtete die Online-Ausgabe der Zeitung «El Mundo» heute.
Er sei «für alles offen» ausser für sadistische Sexspiele und werde seinen Partnerinnen oder auch Paaren «Freude wie nie» bereiten, fügte der 27-Jährige hinzu. Für 15 Minuten Sex verlangte der Geistliche dem Bericht zufolge 50 Euro, für eine Stunde 120.
Bart trimmen, Bauch einziehen, Brust raus
«El Mundo» veröffentlichte ein Foto, das den bärtigen Priester in Unterhose und mit eingezogenem Bauch zeigt. Seine Dienstherrin, die Erzdiözese von Toledo, erklärte, nach den «bedauernswerten Vorfällen» sei er seines Amtes enthoben worden.
Der Ärger war umso grösser, als der Geistliche Geld aus dem Opferstock seiner Gemeinden genommen hatte, um seine Annoncen sowie Anrufe bei Sex-Hotlines zu finanzieren. Bis zu 25000 Franken soll er dafür ausgegeben haben.
Für Heimatgemeinde ein offenes Geheimnis
Nach Angaben der Bürgermeisterin der Heimatgemeinde des Priesters, dem 1000-Seelen-Ort Noez, war es ein offenes Geheimnis, dass dieser der Prostitution nachging. Darüber seien viele Gerüchte im Umlauf gewesen, sagte sie. (SDA)
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«Gut bestückt (15cm)»: So bot sich der Priester im Internet an. (Screenshot El Mundo)