Hillary Clintons Auftritt nach den Wahlen Gezeichnet von der Niederlage

Hillary Clinton ist seit dem Eingeständnis ihrer Wahl-Pleite erstmals wieder öffentlich aufgetreten. Sie ist verbittert: Viele Menschen fragten sich, ob die USA «das Land sind, für das wir es gehalten haben».

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Sie kam, um zu gewinnen. Jetzt steht sie als Verliererin da. Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Eingeständnis ihrer Wahlniederlage gegen den Republikaner Donald Trump hat Hillary Clinton sich zutiefst enttäuscht über ihre Heimat und das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl gezeigt.

Seit der Wahl vor gut einer Woche fragten sich viele Menschen, ob die USA «das Land sind, für das wir es gehalten haben». Die Wahl habe eine tiefe Spaltung in der Bevölkerung zutage gebracht, sagte Hillary. Sie sei stärker enttäuscht, «als ich es jemals ausdrücken könnte», sagte die unterlegene Kandidatin der Demokratischen Partei gestern bei einer Benefizveranstaltung in Washington.

«Am liebsten nie wieder das Haus verlassen»

Es sei nicht leicht für sie, wieder öffentlich aufzutreten, sagte Clinton. Die Wahlverliererin wirkte erschöpft: «Es gab einige Male in der vergangenen Woche, wo ich mich am liebsten mit einem guten Buch oder unseren Hunden eingekuschelt und nie wieder das Haus verlassen hätte.»

Von der Kritik an ihrem Widersacher bei den Präsidentschaftswahlen konnte Hillary trotz der erlittenen Niederlage nicht lassen: Bei der Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten von Kindern aus armen Familien äusserte sie sich – ohne ihn beim Namen zu nennen – auch zu den Plänen des designierten Präsidenten Trump.

Clinton sprach von einer «ungewissen Zukunft» des Landes. Und spielte auf Trumps Erklärung an, Millionen von illegalen Einwanderern aus den USA abschieben zu wollen: «Es gibt Kinder, die heute Angst haben – wie das kleine Mädchen, das ich in Nevada getroffen habe und das in Tränen ausbrach, als es mir erzählte, wie viel Angst es hat, dass ihm seine Eltern weggenommen und abgeschoben werden könnten», sagte Clinton. «Kein Kind sollte mit einer solchen Angst leben müssen.» (SDA/noo)

Publiziert am 17.11.2016 | Aktualisiert am 17.11.2016
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  • Rolf  Wittwer 17.11.2016
    Die Clinton kann einfach nicht verlieren.
    Schon deshalb war sie es nie und nimmer wert, gewählt zu werden.
    Zudem verheimlicht und verschweigt sie ihre verschiedenen Krankheiten vor der Öffentlichkeit wo immer es geht, um derselben eine "fite" mit Make-up und Medikamenten "aufgedunsene Hillary" zu präsentieren.
    Alles Lug und Trug, bis heute!
  • Hans  Schaffner aus Rothrist
    17.11.2016
    Nun hat sie endlich das unechte Grinsen abgelegt, und sieht aus wie sie ist.
  • Frédéric-Marc  Fluehmann aus Dübendorf
    17.11.2016
    Die USA sind im eigenen kapitalistischen Interesse der grösste Kriegstreiber und Kriegsverbrecher! Um deren Ziele zu erreichen hat man Terrorgruppen ins Leben gerufen und finanziert diese heute noch. Freiheit? Welche Freiheit kann ein solches Land denn haben welches den Rassenkrieg heute noch nicht überwunden hat, sich aber anmasst, Europa via EU zu befehlen? Gut gibt es die Chinesen und Russen!
  • rolf  sulzer 17.11.2016
    DT ist dabei den Zustand, die Ordnung, die Lebensformen in seinem Land nicht nur in Frage zu stellen, sonder auch aufzuwühlen um danach wieder eine neuen Zustand , Ordnung und Lebensform zu erreichen. Nur so wird es möglich, sein Versprechen Make our country Great again einzulösen. Im selben bisherigen Tramp wird DT nicht regieren, das hat er zur Genüge vermittelt. Dass er seinem Land Schaden zuführen kann und wird, dies sind bis anhin haltlose Unterstellungen.
  • Lilian  Hug 17.11.2016
    Bestimmt gibt es Leute die Mitleid haben mit Frau Clinton. Ich hab vorallem Mitleid mit den vielen Millionen amerikanischen Buergern die von Essensmarken leben muessen. Also Frau Clinton, freuen sie sich ueber viele weitere Spendengelder.