Bushs verbale Fauxpas «Hillary Clinton hat einen fetten Hintern»

  • Aktualisiert am 02.01.2012

WASHINGTON – Matt Latimer, ehemaliger Redenschreiber von Bush packt aus. Das denkt Goerge W. Bush wirklich: Von Obama über Clinton bis Palin – alle kriegen ihr Fett weg.

Mit dem vielsagenden Titel: «Speech-less: Tales of A White House Survivor («Sprachlos: Geschichten eines Überlebenden des Weissen Hauses») gibt der ehemalige Redenschreiber der Bush Regierung, Matt Latimer, einen gesammelten Überblick über die etlichen verbalen Ausrutscher des Ex-Präsidenten der USA, George W. Bush.

Besonders pikant sind George W. Bushs Äusserungen über seine Politiker-Kollegen. Eigentlich findet Bush jeden scheisse, unfähig, oder weiss erst gar nicht, wer das ist.

Hillary fett und Obama ein Idiot

Über die heutige US-Aussenministerin Hillary Clinton hat Bush nicht mehr zu sagen, als dass sie «einen fetten Hintern hat». Auch Barack Obama, sein Nachfolger im Weissen Haus, kommt nicht besser weg: Er sei völlig «unqualifiziert» für den Job als US-Präsident.

An Sarah Palin, die als Vizepräsidentin von Präsidentschaftskandidat McCain vorgesehen war, kann er sich gar nicht erinnern: «Ich versuche, mich zu erinnern, ob ich sie je getroffen habe, ist sie nicht die Gouverneurin von Guam?», so Bush. Knapp daneben: Sarah Palin war bis vor ihrem Rücktritt vor knapp einem Jahr die Gouverneurin von Alaska.

Bolton so erquickend wie eine Darm-Spiegelung

Aber das war noch lange nicht alles: Den ehemaligen Stabschef John Bolton beschreibt er besonders bildlich: Ein Termin bei ihm sei so, als «würde einem ein Doktor mit kalten Fingern den Mastdarm untersuchen». Und Karl Rove, der Ex-Chefstratege des Weissen Hauses, sei ein durch und durch «bösartigen Kerl».

Doch nicht nur Politiker kriegen ihr Fett weg. Auch Bestseller-Autorin und Schöpferin von Harry Potter wird von Bush verbal vernichtet. J.K. Rowling stifte zur Hexerei an – wenn sie nicht selber gar eine Hexe sei. Grund genug für den tiefreligiösen Ex-Präsidenten, persönlich dafür zu sorgen, dass die Britin nicht die «Presidential Medal of Freedom», die grösste zivile Auszeichnung der USA, bekam (Blick.ch berichtete).

Kaum ist das pikante Buch erschienen, schlägt Bush auch schon in gewohnter Manier zurück: «Er war ein Versager», nichts weiter, wettert Bush gegen seinen ehemailgen Angestellten Matt Latimer. Es scheint, als würde die Schlammschlacht gerade erst beginnen. (s5j)

Dieser Hintern hat es George W. Bush gar nicht angetan: Hillary Clinton beim Urlaubstanz mit Gatte Bill im Jahr 1997.- Keystone

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