Hilflos muss eine junge Frau zuschauen, wie sie von zwei Menschenhändlern an einen Zuhälter verkauft wird. Ein kleines Papierbündel wechselt den Besitzer.Das sind die umgerechnet etwas mehr als 5000 Franken, für welche die Ware Mensch zu haben ist. Im Bordell des Käufers muss sich die junge Frau aus Osteuropa fortan der zahlenden Kundschaft für Sex zur Verfügung stellen.Zwar bleibt der Deal von Passanten offenbar völlig unbeachtet. Die
Polizei ist den Gangstern jedoch auf den Fersen. Und eine Überwachungskamera zeichnet auf, wie die Sex-Sklavin für ein Bündel Geld den Besitzer wechselt.Sowohl der Käufer, ein Albaner namens Gazmet Turku, wie auch die beiden Menschenhändler Izzet Fejzullahu und Agran Demarku, ebenfalls Albaner, können verhaftet und zu insgesamt 63 Jahren Gefängnis verurteilt werden.So gehen die Menschenhändler vorDie Masche der Menschenhändler: Sie sprechen Mädchen in Osteuropa an und schwärmen vom Reichtum im Westen. Schliesslich überreden sie ihre Opfer, dort eine Arbeit anzunehmen.Einmal in Westeuropa angekommen, werden ihnen die Pässe weggenommen. Die jungen Frauen werden eingeschüchtert. Viele von ihnen werden vergewaltigt. Schliesslich sehen sie keinen anderen Ausweg mehr als die Prostitution.Die britische Online-Zeitung «dailymail.co.uk» berichtet von einem Fall um eine 16-jährige Albanerin, die mit ihrem «Liebhaber», ebenfalls Albaner, nach
London in die «Ferien» ging. Dort wurde sie dann von ihrem angeblichen Freund an einen Bordell-Besitzer verkauft. (noo)