Angst vor Blitzschlag Hier springt ein Teenager (17) aus dem Sessellift

Als ein Unwetter einen Sessellift lahmlegt, kriegt es ein Mädchen mit der Angst zu tun. Sie springt in die Tiefe.

  • Publiziert: 11.07.2012
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Melanie Rossomando erzählt von ihrem panischen Sprung.

(Screenshot CBS)

Melanie Rossomando (17) sitzt mit ihrer Kollegin auf einem Sessellift. Er gehört zu einem Vergnügungspark und führt am Strand von Seaside Heights, New Jersey, entlang. Da rollt eine Sturmfront heran, Blitz und Donner begleiten das Unwetter. Der Strom fällt aus.

Der Sessellift bleibt stehen, Melanie Rossomando und ihre Kollegin sind in mehreren Metern Höhe gefangen. Rossomando kriegt Panik, schreit wie am Spiess. Sie lässt ihre Schuhe in die Tiefe fallen – und springt hinterher!

Die 17-Jährige landet im Sand, begleitet von den entsetzten Schreien der Umstehenden. Sie hat Glück und kommt mit Prellungen davon.

Später erzählt sie, dass sie vor Angst keinen klaren Gedanken mehr habe fassen können. «Ich dachte nur noch, entweder breche ich mir ein Bein oder werde vom Blitz getroffen.» Sie sei keine sehr gelassene Person. «Ich flippe ziemlich schnell aus. Man kann im Video meine mörderischen Schreie hören.» (num)

Beliebteste Kommentare

  • Heinz  Muenger
    Mutig, aber gut reagiert. Einen Beinbruch in Kauf nehmen oder einen Blitzeinschlag, da müsste man nicht lange überlegen... Blitzeinschläge in solche Masten oder in Menschen sind nicht selten, kürzlich hatte ein Blitz meine Ex-Schwiegertochter in den Schirm getroffen, so dass sie ins Feld katapultiert wurde.
    Dank dicker Gummisolen an ihren Turnschuhen wurde Schlimmeres verhindert, sie hatte viele Schutzengel. Ein 16jähriges Enkelkind meines Sängerkameraden wurde auf dem Fahrrad vom Blitz erschlagen und ihre Kollegin hatte mehr Glück, sie wurde "nur" wegkatapultiert und hatte den Einschlag überlebt.

    Blitze/Gewitter soll man ernst nehmen und die bekannten Vorschriften nicht missachten, z.B. von Fahrrädern trennen, nicht unter Bäume stehen, auch metallene Unterstände oder alleinstehende, kleine Holzunterstände können zur Gefahr werden. In Häusern oder Autos ist man am sichersten. Ansonsten in freier Natur gilt auf den Boden kauern, das Unwetter ist oft schnell vorüber und man wird höchstens nass...
  • Erich  Eckert , Mühltal
    Was meinen die Physiker? Ist man im Lift wirklich vom Blitz gefährdet oder geht er einfach "vorbei"?
    • 11.07.2012
    • 23
    • 5

Alle Kommentare (7)

  • Erich  Eckert , Mühltal
    Was meinen die Physiker? Ist man im Lift wirklich vom Blitz gefährdet oder geht er einfach "vorbei"?
    • 11.07.2012
    • 23
    • 5
  • Ivo  Steinmann , Zürich
    Was mich viel mehr an diesem Artikel interessiert ist die Tatsache, dass die USA und deren Stromversorgen total marode ist. Wie oft fällt in der Schweiz währen einem Gewitter der Strom aus? Sehr selten! In den USA ist das Alltag.
    • Peter  Joachim , via Facebook
      Naja, bei dem Gewitter letzthin fiel sie aus, die Stromversorgung und die Steuerung des Backofens ist im Nirwana. Hat das auch mit einem Maroden Stromnetz zu tun?
      • 11.07.2012
      • als Kommentar auf Ivo  Steinmann , Zürich
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  • Heinz  Muenger
    Mutig, aber gut reagiert. Einen Beinbruch in Kauf nehmen oder einen Blitzeinschlag, da müsste man nicht lange überlegen... Blitzeinschläge in solche Masten oder in Menschen sind nicht selten, kürzlich hatte ein Blitz meine Ex-Schwiegertochter in den Schirm getroffen, so dass sie ins Feld katapultiert wurde.
    Dank dicker Gummisolen an ihren Turnschuhen wurde Schlimmeres verhindert, sie hatte viele Schutzengel. Ein 16jähriges Enkelkind meines Sängerkameraden wurde auf dem Fahrrad vom Blitz erschlagen und ihre Kollegin hatte mehr Glück, sie wurde "nur" wegkatapultiert und hatte den Einschlag überlebt.

    Blitze/Gewitter soll man ernst nehmen und die bekannten Vorschriften nicht missachten, z.B. von Fahrrädern trennen, nicht unter Bäume stehen, auch metallene Unterstände oder alleinstehende, kleine Holzunterstände können zur Gefahr werden. In Häusern oder Autos ist man am sichersten. Ansonsten in freier Natur gilt auf den Boden kauern, das Unwetter ist oft schnell vorüber und man wird höchstens nass...
    • Hansruedi  Meier
      Gute Verhaltensregeln, nur noch ein Punkt zur Ergänzung, welcher auch wichtig ist. In der freien Natur sollte man sich hinkauern, die Beine sollten unbedingt so nahe wie möglich zueinander sein, da somit die gefährliche Schrittspannung reduziert wird, welche entscheidend sein kann!
      • 11.07.2012
      • als Kommentar auf Heinz  Muenger
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    • Roger  Zimmermann , Sachseln , via Facebook
      Mutig ja, aber falsch reagiert. der Blitz würde ins Tragseil einschlagen und über die Stützen und oder Antriebs- bzw. Gegenstation in den Boden geleitet. Im Sessel ist man, da keine verbindung zum Boden, Sicher, wie die Vögel auf den Stromleitungen.
      Runter zu springen ist da die massiv schlechtere Lösung, da auch die Gefahr von Schrittspannungen vorhanden sind.
      • 11.07.2012
      • als Kommentar auf Heinz  Muenger
      • 23
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    • wilfried  feusi , mumbay
      Schon mal was von Erdung oder faradäischem Käfig gehört? Ein Sessellift oder ein z.B Auto gehören bei Blitzschlag wohl zu den sichersten Zufluchten.
      • 12.07.2012
      • als Kommentar auf Heinz  Muenger
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