Der Vorabend zum 1. Mai: Heisse Walpurgisnacht – weitere Krawalle erwartet
BERLIN/HAMBURG – Am Vorabend des 1. Mai ist es in Berlin zu den fast schon traditionellen Krawallen gekommen. Auch in Hamburg wurden Container in Brand gesteckt und Polizisten mit Flaschen beworfen.
Aktualisiert um 13:36 | 01.05.2009
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In der so genannten Walpurgisnacht standen sich im Berliner Stadtteil Friedrichshain eine teils aggressive und betrunkene Menge von rund 200 Personen und rund 2000 Einsatzkräfte der Polizei gegenüber.
Die Chaoten schleuderten Flaschen und Steine gegen die Beamten und steckten Müllcontainer in Brand. Mehr als ein Dutzend Randalierer wurden festgenommen. 29 Polizisten wurden zumeist leicht verletzt.
Dennoch sprach die Berliner Polizei von einer weitgehend friedlichen Nacht. In früheren Jahren sei die Gewalt weit grösser gewesen, so ein Sprecher.
Wasserwerfer in Hamburg
Im Hamburger Schanzenviertel demolierten Randalierer die Scheibe eines Bankinstituts und zündeten mehrere Müllcontainer an. Jugendliche hätten ausserdem Flaschen auf Polizisten geworfen, teilte die Polizei mit.
Drei Beamte seien bei den Angriffen leicht verletzt worden, ein Zivilpolizist erlitt eine Platzwunde am Hinterkopf. Nach Mitternacht räumten rund 300 Polizisten kurzfristig die Schanzenstrasse. Dabei wurde auch ein Wasserwerfer in Stellung gebracht, er kam jedoch nicht zum Einsatz.
Immer mehr Demonstranten – auch von rechts
Immer mehr wird der 1. Mai in Deutschland von linken und rechten Gruppierungen zu Demonstrationen genutzt. Auch für heute sind in mehreren Städten Deutschlands Kundgebungen angekündigt.
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht dabei der Berliner Stadtteil Kreuzberg, wo sich am Abend des 1. Mai traditionell auch Autonome aus der linken Szene zu Wort melden. Zudem wollen sich in diesem Jahr im Stadtteil Köpenick Anhänger der rechtsextremen NPD sowie Gegendemonstranten versammeln.
NPD-Demo verboten
Die in Hannover geplante grösste Demonstration von Rechtsextremisten wurde vom Verfassungsgericht endgültig verboten. Dennoch richtet sich die Polizei auf einen Grosseinsatz ein.
Die Rechtsextremisten hatten 1000 Teilnehmer angekündigt, zu einer Gegenkundgebung werden mehr als 10´000 Teilnehmer erwartet. (sda/dct)
Die Chaoten schleuderten Flaschen und Steine gegen die Beamten und steckten Müllcontainer in Brand. Mehr als ein Dutzend Randalierer wurden festgenommen. 29 Polizisten wurden zumeist leicht verletzt.
Dennoch sprach die Berliner Polizei von einer weitgehend friedlichen Nacht. In früheren Jahren sei die Gewalt weit grösser gewesen, so ein Sprecher.
Wasserwerfer in Hamburg
Im Hamburger Schanzenviertel demolierten Randalierer die Scheibe eines Bankinstituts und zündeten mehrere Müllcontainer an. Jugendliche hätten ausserdem Flaschen auf Polizisten geworfen, teilte die Polizei mit.
Drei Beamte seien bei den Angriffen leicht verletzt worden, ein Zivilpolizist erlitt eine Platzwunde am Hinterkopf. Nach Mitternacht räumten rund 300 Polizisten kurzfristig die Schanzenstrasse. Dabei wurde auch ein Wasserwerfer in Stellung gebracht, er kam jedoch nicht zum Einsatz.
Immer mehr Demonstranten – auch von rechts
Immer mehr wird der 1. Mai in Deutschland von linken und rechten Gruppierungen zu Demonstrationen genutzt. Auch für heute sind in mehreren Städten Deutschlands Kundgebungen angekündigt.
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht dabei der Berliner Stadtteil Kreuzberg, wo sich am Abend des 1. Mai traditionell auch Autonome aus der linken Szene zu Wort melden. Zudem wollen sich in diesem Jahr im Stadtteil Köpenick Anhänger der rechtsextremen NPD sowie Gegendemonstranten versammeln.
NPD-Demo verboten
Die in Hannover geplante grösste Demonstration von Rechtsextremisten wurde vom Verfassungsgericht endgültig verboten. Dennoch richtet sich die Polizei auf einen Grosseinsatz ein.
Die Rechtsextremisten hatten 1000 Teilnehmer angekündigt, zu einer Gegenkundgebung werden mehr als 10´000 Teilnehmer erwartet. (sda/dct)
Strassenschlachten in Istanbul
Hunderte Demonstranten haben sich in der Innenstadt von Istanbul Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Die Sicherheitskräfte setzten Wasserwerfer ein und nahmen mehrere Menschen fest. Die Demonstranten warfen Steine auf die Polizisten.
Zur Kundgebung aufgerufen hatten unter anderen die beiden grossen Gewerkschaften des Landes.
Erst am Mittwoch hatte das Parlament den 1. Mai erstmals nach 30 Jahren wieder als Feiertag zugelassen. Der Tag hat für türkische Gewerkschaftler eine besondere Bedeutung, weil bei einer Mai-Kundgebung 1977 auf dem Taksim-Platz in Istanbul mehr als 30 Menschen getötet wurden.
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