Überschwemmungen in Deutschland Stärkste Ostsee-Sturmflut seit zehn Jahren

Die stärkste Sturmflut an den deutschen Ostseeküsten seit 2006 hat in den deutschen Bundesländern Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu Überschwemmungen und Schäden geführt. Betroffen waren etwa Kiel, Lübeck, und Rostock.

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Auf der Insel Rügen wurden einzelne Deiche überspült, unter Wasser gesetzte Autos mussten abgeschleppt werden. An anderen Orten liefen die Keller von Häusern in Strandnähe voll. Strassen wurden wegen Überflutung gesperrt.

Sturmtief «Axel» richtet grosse Schäden an

In Lübeck und in Flensburg wurden zahlreiche Autos aus überfluteten Flächen gezogen. Auf der beliebten Touristeninsel Usedom verursachte die Sturmflut grössere Schäden. Es wurde dort die Alarmstufe 3 ausgerufen.

Das Sturmtief «Axel» sollte von Skandinavien in der Nacht quer über die Ostsee weiter nach Weissrussland ziehen. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia sollte der Wind, der am Mittwoch mit Spitzen von Stärke 9 bis 11 über die Küste peitschte, am Abend von Nordwest auf Nord und Nordnordost drehen und langsam abflauen.

Die Nordseeküste und Hamburg waren bereits in der Nacht zuvor von Sturmtief «Axel» betroffen - allerdings mit relativ geringen Folgen.

Starker Schneefall

Auch in anderen Teilen Deutschlands hält das Wetter die Menschen in Atem. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor Unwettern in Teilen Baden-Württembergs und Bayerns am frühen Donnerstagmorgen. Vor allem im Schwarzwald und im Alpenraum sei aufgrund von starkem Schneefall und Schneeverwehungen Vorsicht geboten, sagte ein DWD-Sprecher in Offenbach. (sda/gru)

Publiziert am 05.01.2017 | Aktualisiert am 13.01.2017
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