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Debra Lafave kriegte vom Richter drei Jahre Hausarrest aufgebrummt. Das heisst: Um 22 Uhr muss sie zu Hause sein. Von dort weg darf sie frühestens wieder um 6 Uhr morgens. Kein Ausgang, kein Abendessen bei Freunden, kein Kino mit der Clique. Dazu verliert sie auch ihre Berufserlaubnis.
Die hübsche Blondine hat einen Riesenfehler gemacht. Die 25-jährige Lehrerin verführte nach einer Schulreise ins «SeaWorld» in Orlando einen 14-jährigen Schüler. Es kommt im Jahr 2004 zu mehreren Sex-Treffen: Im Klassenzimmer, in ihrer Wohnung und in einem Auto. Der Wagen wird dabei vom 15-jährigen Cousin des Burschen gesteuert.
Ins Gefängnis muss Debra Lafave jedoch nicht. Dafür hat ihr Anwalt John Fitzgibbons gekämpft. Er sagte während dem Prozess: «Ein solch attraktive junge Frau in eines dieser Höllenlöcher zu stecken, ist wie wenn man Löwen ein rohes Stück Fleisch zum Frass vorwirft.»
Lafave ist mit Hausarrest also gut bedient. Weniger Glück hatte die heute 42-jährige Lehrerin Mary Letourneau (Blick Online berichtete). Sie musste 1997 für siebenhalb Jahre hinter Gitter, nachdem sie einen 12 Jahre alten Schüler verführt hatte.
Mittlerweile ist Letourneau wieder frei und mit dem nun erwachsenen Mann verheiratet. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder.
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Muss drei Jahre lang um 22 Uhr zu Hause sein: Debra Lafave. (AP)