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Die Verkaufsautomaten, Sie haben es sicher geahnt, stehen nur den sogenannten Schmerzpatienten zur Verfügung. Kranken Menschen also, die wegen ihrer Schmerzen Marihuana rezeptpflichtig verschrieben bekommen.
Mit den Automaten können sich die Patienten selber bedienen. Um an den berauschenden Stoff zu kommen, müssen sie gemäss «Los Angeles Times» aber ein strenges elektronisches Prozedere durchlaufen: Sie müssen ihre persönliche Karte und das ärztliches Rezept vorweisen. Dann werden die Fingerabdrücke und ein persönliches Foto aufgenommen, um die Person zu identifizieren. Damit kein Schabernack getrieben wird, ist ein Wachmann anwesend.
Der Vorteil: «Diese Karte können die Patienten dann auch nach Ladenöffnungszeit benutzen», erklärt der Hersteller. Die Inhaber der Läden, in denen solche Automaten zu finden sind, sind begeistert. Ein Betreiber eines Zentrums für pflanzliche Ernährung ist überzeugt, dass sich die Automaten bald in allen Bundesstaaten durchsetzen werden.
Marihuana ist derzeit in elf US-Bundesstaaten als Mittel der Schmerzbekämpfung zugelassen. Es stehen über 200 Abgabestellen zur Verfügung. Dem Siegeszug der Kiffer-Maschine steht also nichts mehr im Weg. (gux)
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Karte rein, Hasch raus: aber nur für die Schmerzgeplagten. (raphaelk.co.uk)