Vor 18 Jahren in Florida entführt Gekidnapptes Mädchen wieder aufgetaucht

Kamiyah Mobley wurde als Baby aus einer Geburtsklinik in Jacksonville im US-Bundesstaat Florida entführt. Nun hat sich ihr Schicksal nach 18 Jahren aufgeklärt.

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Die junge Frau sei gesund und lebe ein normales Leben in South Carolina, teilte die Polizei mit. Die heute 51-Jährige Gloria Williams, die das Neugeborene nur Stunden nach der Geburt damals unter einem Vorwand von der leiblichen Mutter getrennt und gekidnappt hatte, wurde festgenommen.

Die Polizei hatte über 18 Jahre an der Aufklärung der Tat gearbeitet und erst kürzlich neue Hinweise erhalten. Letztlich habe ein DNA-Abgleich Gewissheit gebracht.

Unklar blieb, ob Kamiyah Mobley, die ihr ganzes bisheriges Leben glaubte, eine andere zu sein, als sie ist, sich nun ihrer ursprünglichen Familie anschliessen wird. «Es ist schwer vorstellbar, was sie durchmacht, wenn man sich vor Augen führt, dass sie die ganze Zeit dachte, die Entführerin ist ihre Mutter», sagte Sheriff Mike Williams.

Kuchen an jedem Geburtstag

Die leibliche Mutter von Kamiyah Mobley erzählte der Zeitung «Florida Times-Union» am zehnten Jahrestag des Verschwindens, sie habe jedes Jahr am Geburtstag ihrer Tochter ein Stück Kuchen in Folie gewickelt. «Es ist furchtbar, jeden Tag aufzuwachen und zu wissen, dass dein Kind irgendwo da draussen ist und es keine Möglichkeit gibt, es zu erreichen oder mit ihm zu sprechen.»

Die Entführung hatte damals eine grosse, aber erfolglose Suchaktion nach sich gezogen. Die Polizei hatte unter anderem Helikopter eingesetzt, um nach dem Kind zu fahnden. Das Krankenhaus in der Stadt Jacksonville war Zimmer für Zimmer durchforstet worden. Die Täterin hatte sich als Krankenschwester verkleidet. (sda/gru)

Publiziert am 14.01.2017 | Aktualisiert am 14.01.2017
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3 Kommentare
  • .  Nils aus Buchs
    14.01.2017
    Es gibt immer wieder so traurige Geschichten und Dilemmas, die ich gar nicht mag und trotzdem leider auch lese. Aus Sicht der Kindes wird es eine unmögliche Zeit. Vergleichbares Leid entsteht auch, wenn man erfährt, ein Kind eines Vergewaltiger zu sein. Ein Kind dass doch auch gerne leben möchte aber sich oft die Frage stellt ob dazu überhaupt berechtigt ist. Wenn man die mehrheitlichen Kommentaren bei diesem Thema liest, die gegen dieses Kind sprechen, dass besser abgetrieben sein sollte.
    • Andreas  Kaufmann 14.01.2017
      Jedes Kind hat das Recht zu leben - egal woher es kommt. Wer gibt das Recht, Kinder aus einer Vergewaltigung zu ermorden, weil sie oder die Mutter angeblich nicht glücklich werden können? Man kann kein Unrecht durch ein noch grösseres Unrecht ungeschehen oder vergessen machen! Das Argument, man hätte das Kind besser abgetrieben, ist kompleter Unsinn. Mütter mit ungewollten Babies und schwierigen Kindern brauchen unsere Hilfe und Unterstützung und keinen Scharfrichter!
  • drafi  schweizer aus berg
    14.01.2017
    das Leben schreibt manchmal auch schöne Geschichten, ob sich diese jedoch im Nachhinein als solch schreiben lassen wird bleibt vorerst offen, 18 Jahre mit einer Familie kann nicht einfach gelöscht werde, als Baby entführt hat man keine Erinnerungen an etwas anderes, die Entführerin wird immer ihre Mütter bleibe, ob man da noch eine, die wirkliche Mutter dazwischen schieben kann ist fraglich, schön für die leibliche Mutter wäre es allemal, die Zeit wird helfen müssen, viel Glück Mutter und Kind