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Während die Menschen in Zeltstädten ihr Leben neu organisieren, schlug die Naturgewalt abermals zu. (Reuters)
Haiti ist gestern erneut von einem Nachbeben erschüttert worden. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, hatten die Erdstösse eine Stärke von 4,7. Das Epizentrum lag rund 30 Kilometer westlich von Port-au-Prince in einer Tiefe von etwa vier Kilometern.
Das Beben ereignete sich am frühen Abend gegen 18.00 Uhr Ortszeit. Die USGS hatte zunächst ein Nachbeben der Stärke 5,5 in einer Tiefe von 33 Kilometern gemeldet.
Etwa gleichzeitig mit dem Nachbeben auf Haiti erschütterte ein Beben der Stärke 5,1 die karibische Inselgruppe Guadeloupe östlich von Haiti. Das Epizentrum lag demnach rund 35 Kilometer ost-nord-östlich von Grand-Bourg. Es lagen zunächst keine Meldungen über Schäden oder eine Tsunami-Warnung vor.
Am Mittwoch hatte bereits ein Nachbeben der Stärke 6,1 die Überlebenden im haitischen Katastrophengebiet in Panik versetzt. Das grosse Beben am 12. Januar hatte eine Stärke von 7,0. Jüngsten Angaben zufolge wurden dabei mehr als 112000 Menschen getötet. (SDA)