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Immer wieder werden die USA in letzter Zeit zum Ziel von Hacker-Attacken. Kaum zwei Wochen ist es her, seit in den Computer-Netzwerken der amerikanischen Stromnetzbetreiber verdächtige Programme entdeckt wurden. Man befürchtete, dass diese dem US-Stromnetz möglicherweise den Stecker hätten ausziehen können.
Jetzt wurde sogar das US-Verteidigungsministerium, das Pentagon, von Hackern geknackt. Die unbekannten Eindringlinge kopierten Terabytes an Daten von den Rechnern der Behörde. Wie das «Wall Street Journal» unter Berufung auf einen nicht genannten Regierungsvertreter berichtet, befinden sich darunter auch detaillierte Informationen über den hochmodernen Tarnkappen-Kampfjet Lockheed Martin F-35.
Steckt China hinter Cyber-Attacken?
Es ist schwierig zu beurteilen, wer hinter den Hacker-Attacken steckt. Doch in letzter Zeit seien solche Angriffe immer wieder von China aus ausgeführt worden, sagen frühere US-Behördenmitglieder. Dass die chinesische Regierung etwas damit zu tun haben könnte, streitet die chinesische Botschaft in Washington vehement ab: Man verurteile und verbiete alle Formen von Cyber-Kriminalität.
Doch die USA wollen sich gegen Attacken aus dem Internet besser rüsten. Bereits unter George W. Bush wurden Investitionen von 17 Milliarden Dollar über mehrere Jahre für die Online-Sicherheit geplant. Und Barack Obama hat signalisiert, dass er dieses Budget noch vergrössern könnte. (noo)
Der Lockheed Martin F-35-Kampfjet.- AP