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Und was brachte das Treffen der Grossen? Ein wichtiges Ergebnis kam beim Klimaschutz zustande. US-Präsident George W. Bush gab bei einem seiner letzten ganz grossen Auftritte endlich seinen Widerstand gegen eine Verringerung der klimaschädlichen Treibhausgase auf. Die G-8-Staaten legten sich erstmals auf eine Halbierung der Emissionen bis zum Jahr 2050 fest. Immerhin so viel – auch wenn Indien und China nicht mitziehen wollen.
Zur Bekämpfung der Nahrungsmittelkrise wollen die Staatschefs ein «globales Netzwerk» schaffen. Das heisst: G-8-Experten sollen mit der Uno und andern Institutionen weltweit zusammenarbeiten. Geld fliesst auch: Seit Januar haben die acht grossen Nationen zehn Milliarden Dollar für Nahrungshilfe zugesagt.
Auch die Herstellung von Bio-Treibstoffen, die für die Lebensmittelknappheit mitverantwortlich sind, wurde zum Thema. Sogenannte «Nachhaltigkeitskriterien» sollen der Spekulation mit Agrarprodukten ein Ende machen. Tönt auf dem Papier zumindest gut.
Bei der Hilfe für Afrika wollen die G-8 eine Halbierung der Armut erreichen – und auf dem Weg dahin jedes Jahr Bilanz ziehen. Was aber, wenn das Ziel nicht erreicht wird? Keine Antwort aus Japan.
Für die Weltwirtschaft sind die G-8 trotz Finanzkrise zuversichtlich. Das Finanzsystem soll aber besser kontrolliert werden.