Grüne reichen Antrag ein US-Wahl in Wisconsin soll neu ausgezählt werden

Die Stimmen der US-Präsidentschaftswahl im Bundesstaat Wisconsin soll nach dem Willen der US-Grünen neu ausgezählt werden. Die Partei habe die dazu nötigen 2,5 Millionen Dollar gesammelt.

Die Präsidentschaftskandidatin der Grünen, Jill Stein, fordert eine Neuauszählung. play
Die Präsidentschaftskandidatin der Grünen, Jill Stein, fordert eine Neuauszählung. PAUL J. RICHARDS

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Das von der grünen Kandidatin Jill Stein gesetzte Spendenziel sei erreicht worden, teilte das Wahlkampfteam am Donnerstag mit. Nun werde Stein die Behörden des Bundesstaates ersuchen, die Stimmen nachzuzählen, die von Wahlcomputern ausgewertet wurden. Die Computer seien «höchst anfällig für Hacker und bösartige Umprogrammierungen» gewesen.

Stein werde auch versuchen, weitere zwei Millionen Dollar zu sammeln, um in den Bundesstaaten Michigan und Pennsylvania ebenfalls eine Neuauszählung zu erreichen.

«Wir verdienen Wahlen, denen wir vertrauen können», erklärte Steins Wahlkampfteam. Experten hätten in den drei Staaten «statistische Anomalien» festgestellt.

Der republikanische Wahlsieger Donald Trump hatte die drei Bundesstaaten mit knappem Vorsprung vor seiner demokratischen Konkurrentin Hillary Clinton gewonnen. Clinton hatte bei der Wahl zwar landesweit mehr Stimmen als Trump erhalten, die Mehrheit im entscheidenden Wahlleute-Gremium aber deutlich verfehlt.

Würde sie nach einer Nachzählung in den drei Staaten zur Siegerin erklärt werden und deren Wahlleute-Stimmen erhalten, hätte sie die Mehrheit. Allerdings müsste dies bis zum 19. Dezember feststehen, wenn die Wahlleute ihre Stimmen abgeben und damit formell den Präsidenten wählen. (SDA)

Publiziert am 24.11.2016 | Aktualisiert am 24.11.2016
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7 Kommentare
  • Olf  Roder aus Walenstadt
    24.11.2016
    ...wiedermal eine "grüne" Idee, wie bei uns, halt einfach nicht ganz reif...
  • Ernst  Dittmar aus Adliswil
    24.11.2016
    Hoffentlich bleibt uns die Kriegsgurgel Hillary Clinton erspart. Ich möchte keinen Krieg USA gegen Russland auf europäischem Boden! Sie trickst weiter und versucht, das demokratisch zustande gekommene Wahlresultat noch zu ihren Gunsten zu wenden. Schon bei den Vorwahlen war ihr Sieg über Bernie Sanders nicht über alle Zweifel erhaben.
  • Marcel  Buerki aus Urtenen-Schönbühl
    24.11.2016
    Typisch Grün nur nie eine demokratische Entscheidung akzeptieren, welche nicht zu ihren Gunsten ist.
  • Faddy   McDaddy aus Tucson
    24.11.2016
    Gähn....dann sollen die das doch machen, ist deren Recht und wird nichts ändern. Go Trump!
  • Dani  Rosso 24.11.2016
    "Die Computer seien «höchst anfällig für Hacker und bösartige Umprogrammierungen» gewesen." Gewesen... aha jetzt sind sie repariert und sicher...gut zu wissen... Da die Dinger schon über 10 Jahre in gebrauch sind könnte man ja auch gleich noch die Stimmen für Obama auswerten lassen... oder waren die Computer damals "safe"? Egal was man von Trump hält... mit solchen Aktionen, und angenommen Hillary "gewinnt" dabei, .... was denkt die Gute was dann in den USA abgehen würde!? Chaos pur....
    • Hugo  Stiglitz aus Frankreich
      24.11.2016
      Wo ist das Problem? Wenn bei solchen Tendenzen ein Zweifel besteht, warum nicht nachzaehlen? Ist doch im Interesse aller, oder? Man kann heute ueber nichts mehr sachlich reden, staendig ist da die politische Farbe. Ist man ProTrump ist das alles eh Mist mit dem nachzaehlen, ist man gegen Trump, hat er eh beschissen etc. Aber sachlich? Nichts mehr wird neutral betrachtet und bewertet. Wie in der CH, entweder pro oder contra SVP. Aber klar denken? Fehlanzeige. Das ist zum K....
    • marcel  Ruetsche 24.11.2016
      Gebe Ihnen recht, aber wir hatten schon mal so eine Situation, (Bush) und wenn wirklich manipuliert wurde, was ich auch vermute, so ist es nichts als richtig die Stimmen nachzuzaehlen , chaos hin oder her, Trump ist nicht der richtige Mann fuer Amerika und die Welt.