Amnesty zeigt das Grauen von Aleppo Granaten löschen ganze Familien aus

ALEPPO - Mitarbeiter von Amnesty International waren in Aleppo, um sich selbst ein Bild vom Syrien-Krieg zu machen. Ihr Report ist erschütternd.

  • Publiziert: 17.51 Uhr
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Diese Videobilder gehören zu den seltenen, unparteiischen Aufnahmen, die den Rest der Welt aus Aleppo erreichen. Mitarbeiter von Amnesty International waren Anfang August während zehn Tagen in der heftig umkämpften syrischen Metropole. In dieser Zeit untersuchten sie 30 Attacken, bei denen mehr als 80 Zivilisten starben und viele mehr verletzt wurden.

Die Schicksale der Menschen, die sie mit der Kamera aufzeichneten, schockieren und zeigen einmal mehr, dass sich Assad nicht um das Wohlergehen des eigenen Volkes schert.

Eines dieser Schicksale ist das von Familie Hindi: Granten schlugen in ihr Haus ein. Dabei starb die dreimonatige Sana, ihre Grossmutter, ihr Onkel und ihre Tante. Bruder Abdelsalam (2) kämpft im Spital um sein Leben.

«Wie konnte es nur so weit kommen? Weshalb werden wir in unseren eigenen Häusern bombardiert? Wieso solche Attacken?», fragt der verzweifelte Familienvater. «Hier gibt es keine Soldaten. Nur ganz normale Menschen.»

Auch das Zuhause von Familie Suri wurde bombardiert – dabei starb Sohn Fadi (3). Seinem Bruder Salah (6) musste die linke Hand amputiert werden.

Amnesty filmte auch einen Vater, der versuchte, seinen Sohn mit dem Auto noch rechtzeitig ins Krankenhaus zu bringen. Dem Bub steckte eine Kugel im Kopf. (dra) 

Beliebteste Kommentare

  • Philipp  Odermatt , via Facebook
    der Mensch ist schon ein abscheuliches Tier... -wortlos-
  • Xenia  Dietrich , Breil/Brigels
    Bin auf tiefste traurig und beschämt..es tut im Herzen weh was diesen Menschenvor allem den Kindern angetan wird! Wo ist unsere Weltpolitik in diesen Situationen? Wenn es was zu holen gäbe in Syrien, dann wären alle zur Stelle! Wenigstens ist Amnesty Int. daran interessiert, wenn unschuldigen Menschen sowas angetan wird.

Alle Kommentare (5)

  • Elisa  Arlotta , via Facebook
    Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird. Albert Schweitzer

    Das Drama aller Zeiten hat eigentlich nur ein einziges Thema gehabt: die Unfähigkeit der Menschen, miteinander zu leben. Gerhard Bronner

    Es gibt keine Worte dafür......
    • 24.08.2012
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  • Adrian  Teuscher , via Facebook
    Ich höre noch die Worte nach dem zweiten Weltkrieg der ja noch so gerne Zelbriert wird an N-TV und an unseren Schulen: "so was darf nie wieder vorkommen solche Gräuel dürfen sich nie wiederholen". Die UNO wurde gegründet, viele Intelligente Worte von noch Intelligenteren Menschen gebraucht....und die Realität heute? und in den letzten Jahrzenten? Ich schäme mich für die Menschheit welche diesen Planet gar nicht verdient hat, Pfui!
    • 24.08.2012
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  • Xenia  Dietrich , Breil/Brigels
    Bin auf tiefste traurig und beschämt..es tut im Herzen weh was diesen Menschenvor allem den Kindern angetan wird! Wo ist unsere Weltpolitik in diesen Situationen? Wenn es was zu holen gäbe in Syrien, dann wären alle zur Stelle! Wenigstens ist Amnesty Int. daran interessiert, wenn unschuldigen Menschen sowas angetan wird.
  • pantaleo  loris
    solche bilder und videos kennt man auch aus den durch die USA zerstörte länder irak und afghanisten.
  • Philipp  Odermatt , via Facebook
    der Mensch ist schon ein abscheuliches Tier... -wortlos-

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