Gewaltsame Proteste gegen Sparpolitik Brüssel brennt!

In der belgischen Hauptstadt Brüssel kam es zu schweren Ausschreitungen. Aus Protest gegen die Sparpolitik der Regierung gingen über 120'000 Menschen auf die Strassen. Die Stadt war lahmgelegt, Autos brannten.

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Dichter Rauch zieht durch die Strassen von Brüssel. Autos brennen, Tränengas liegt in der Luft. Mit ihrem gewaltsamen Protest legten die Beschäftigten aus Verwaltung und Unternehmen den Verkehr und das öffentliche Leben weitgehend lahm, die U-Bahnen fuhren nur eingeschränkt.

Brennende Autos und Tränengas

Es kam zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei, die Protestler setzen immer wieder Autos in Brand. Die Beamten antworteten mit Tränengas, das gegen die Demonstranten einsetzten. Teilnehmer warfen laut Belga Gegenstände und Pflastersteine auf die Beamten, von denen mehrere verletzt wurden. Auch einige Teilnehmer wurden mit leichten Blessuren ins Spital gebracht.

Die Veranstalter sprachen von 120'000 Teilnehmern. Mehrere Gewerkschaften hatten zu der Kundgebung gegen die Sparpolitik der neuen Mitte-Rechts-Regierung unter dem Liberalen Premier Charles Michel aufgerufen.

Protestler fordern mehr soziale Gerechtigkeit

Die Arbeitnehmer forderten mehr soziale Gerechtigkeit und ein Ende der Spareinschnitte. Sie kritisierten die geplante Rentenreform und mangelnde öffentliche Investitionen.

Die Gewerkschaft FGTB sprach von einem «starken Signal an die Regierung». Der Unternehmerverband der Wallonie UWE warf den Demonstranten dagegen eine «Verzerrung der Realität» vor. (dr/SDA)

Zu der Aktion reisten Teilnehmer aus dem ganzen Land an. In Schulen und Postämtern fehlten deshalb Mitarbeitende. Auch in anderen Landesteilen - etwa in Lüttich - blieben Mitarbeiter der Arbeit fern. Viele Werke mussten ihre Produktion drosseln oder vorübergehend stoppen.

Publiziert am 07.11.2014 | Aktualisiert am 07.11.2014
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Gewalt in Mexiko: Studenten setzen Regierungssitz in Brand

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1 Kommentare
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    07.11.2014
    Hätten sie eine echte Demokratie mit Referendums- und Initiativerecht ohne das unsägliche mittelalterliche Monarchie-Veto-Recht, könnte der Mob die Probleme ganz souverän selbst lösen.