Gefährliches Katzenleben

  • Aktualisiert am 03.01.2012

BERLIN – In Deutschlands Hauptstadt treiben Katzendiebe ihr Unwesen. Rund 2500 Büsis gelten als vermisst. Und werden angeblich aus ganz makabren Gründen getötet.

Berliner Katzen leben gefährlich: Hunderte Tiere sind im letzten Jahr verschwunden. Gesamthaft gelten rund 2500 Katzen als vermisst. Und der Berliner Tierschutzverein hat eine schlimme Vermutung: 500 Vierbeiner könnten von illegalen Tierfängern gestohlen worden sein, wie der Vereinssprecher Marcel Gäding gegenüber der «Berliner Zeitung» erklärte.

Laut Gäding gibt es Hinweise, dass die entführten Katzen getötet und ihre Felle verarbeitet würden. Die Felle würden dann wieder nach Deutschland importiert – etwa als Fellapplikation an Jacken und Kragen. «Viele Leute wissen nicht, dass sie ihre eigene Katze am Mantel tragen», so Gäding.

Tierschützer haben aber noch eine weitere Erklärung: Die Katzen würden illegal für Tierversuche in der Industrie benutzt. Dafür schmuggelten sie die Tierfänger nach Polen. Die Vermutung hat sich durch einen Vorfall im September 2006 verdichtet. In Hamburg wurde ein geheimer Tiertransport gestoppt.

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