Gefährliche Post Slowakische Behörden erhielten radioaktive Briefe

PRAG - Unbekannte haben Briefe mit radioaktivem Inhalt an mehrere Behörden in der Slowakei gesandt. Die Briefe konnten jedoch abgefangen werden.

Container mit schwach radioaktivem Abfall (Archiv) play
Die gemessene Radioaktivität lag beim Viereinhalbfachen bis Siebenfachen des natürlichen Strahlungshintergrunds.  GAETAN BALLY

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Unbekannte haben Briefe mit radioaktivem Inhalt an mehrere Behörden in der Slowakei gesandt. Die Sendungen seien beim Justizministerium und verschiedenen Bezirksgerichten eingegangen, sagte der Polizeipräsident Tibor Gaspar der Agentur TASR zufolge am Freitag in Bratislava. Die Briefe konnten jedoch abgefangen werden.

Die gemessene Radioaktivität lag beim Viereinhalbfachen bis Siebenfachen des natürlichen Strahlungshintergrunds. Ein Labor habe in einem Fall das seltene Isotop Americium 241 nachgewiesen. «Diese Strahlenquelle ist sehr gefährlich, wenn man sie einatmet oder verschluckt», sagte ein Gefahrstoff-Experte der Polizei.

Das nationale Kriminalamt habe nun die Ermittlungen übernommen. Der Anfangsverdacht lautet auf unerlaubten Umgang mit radioaktivem Material bis hin zur Straftat des Terrorismus. Im Falle einer Verurteilung drohten den Unbekannten bis zu 25 Jahre Haft.

Das genaue Motiv des Täters oder einer Gruppe ist noch unklar. Der Schreiber habe keine Drohungen gegen konkrete Personen, wohl aber eine «allgemeine Unzufriedenheit» in Hinweisen ausgedrückt, sagte der Polizeipräsident. (SDA)

Publiziert am 25.11.2016 | Aktualisiert am 26.11.2016
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