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Wo Muammar al-Gaddafi auftaucht, lässt er sein Zelt aufstellen. Auch wenn er – wie zurzeit in New York – dann doch in der libyschen Botschaft übernachtet. Denn sein Zelt auf dem Anwesen von Milliardär Donald Trump im Vorort Bedford war nie wirklich willkommen (Blick.ch berichtete).
Auch im Central Park, in Englewood, New Jersey oder Manhattan bekam Gaddafi keinen Camping-Platz für seinen Aufenthalt in New York. Seit Dienstag ist der Wüstensohn in der US-Metropole, wo er vor der Uno-Vollversammlung oder auch mit dem Schweizer Bundespräsidenten Hans-Rudolf Merz persönlich sprach.
Zelt zum zweiten Mal abgebrochen
Den gut betuchten Anwohnern von Bedford war der mobile Beduinen-Palast aus Nordafrika sofort ein Dorn im Auge. Die Behörden verfügten auch auf Trumps Wunsch schliesslich einen Baustopp für das Zelt, das am Mittwoch wieder eingepackt wurde. Zumindest ein erstes Mal.
Denn ein Sohn Gaddafis richtete die symbolträchtige Unterkunft seines Vaters laut «ABC» gestern noch einmal auf – um Fotos zu schiessen und zu essen. Am selben Ort auf Trumps herrschaftlichem Anwesen «Seven Springs». Kurz darauf standen Anwälte und Polizei von Bedford auf der Matte (siehe Video unten).
Die Behörden überbrachten Gaddafis Entourage ein zweites, definitives Camp-Verbot und drohten mit rechtlichen Schritten. Das wirkte: Die Libyer packten das Zelt ein und zog zum zweiten Mal von dannen. Bedford liess ausrichten, Hausherr Donald Trump hätte Gaddafi keinen Zeltplatz vermietet. (dip)