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Im Central Park mitten in New York wollte er zelten, der Wüstensohn. Doch die Behörden schoben dem exzentrischen Vorhaben schnell einen Riegel vor. Auch anderswo fanden Gaddafi und seine Entourage keinen Platz in der Stadt.
Dafür aber ausserhalb, im malerischen Bedford. Auf einem Grundstück des bekannten Milliardärs Donald Trump!
Doch die Freude hielt nicht lange an. Gaddafis Leute hatten kaum die Heringe eingeschlagen, schon liefen die Anwohner Sturm.
Ein Jurist der Stadt Bedford erklärte, dass der Zeltbau einige Vorschriften und Gesetze der Gemeinde verletze. «Gaddafi wird in Bedford nicht viele Fans haben», sagte zudem der New Yorker Senator Vincent Liebell. Gaddafi sei dort nicht willkommen.
Aufbauarbeiten gestoppt
Jetzt haben auch die Behörden eingegriffen – und verfügt, dass die Zelte nicht weiter aufgebaut werden dürfen, wie der amerikanische Online-Dienst «LoHud.com» berichtet.
Die Zelte stünden nicht unter diplomatischer Immunität, sondern unterlägen den Gemeindegesetzen. Und hier sehen die Bauvorschriften offenbar vor, dass Riesenzelte nicht mir nichts dir nichts auf Privatgrundstücken errichtet werden dürfren.
Dass Gaddafi also in seinem Canvas-Palast in Bedford nächtigen wird, ist damit fast ausgeschlossen. Gestern Abend jedenfalls nahm er in seinem Konvoi Kurs auf die libyische Uno-Vertretung in Manhattan. (rla/noo/gux)