Für ein iPhone und einen Töff: Eltern verkaufen ihr Baby übers Internet

PEKING - In China ist ein Paar verhaftet worden. Es hatte sein Neugeborenes auf Facebook und einem Nachrichtendienst zum Verkauf ausgeschrieben.

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In China haben junge Eltern ihr Baby auf dem Internet zum Verkauf ausgeschrieben (Symbolbild). ZVG

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Die 19-jährigen Eltern priesen ihr 18 Tage altes Baby auf Facebook und dem in China populären Nachrichtendienst QQ an.

Schon bald meldete sich ein Interessent, der das Kind für umgerechnet 3500 Franken kaufte und seiner Schwester schenkte.

Das junge Paar war in Geldnot geraten, als das unerwünschte Kind zur Welt kam. Die Mutter gab dem Vater das OK, es online zu verkaufen, schreibt «People’s Daily». Aus dem Geld wollten sich die beiden offenbar ein iPhone und ein Motorrad kaufen.

Die Polizei wurde auf den Handel aufmerksam und verhaftete die beiden. Die junge Frau gab an, nicht gewusst zu haben, dass der Verkauf eines Babys illegal sei. Sie sei selber adoptiert worden. Viele Menschen ihrer Heimatstadt hätten ihre Kinder weggegeben.

Der Mann wurde zu drei Jahren unbedingter Haft, die Mutter zu zwei Jahren bedingter Haft verurteilt. 

Bis die Behörden entschieden haben, wo das Baby künftig leben soll, bleibt es in der Obhut der Schwester der Käufers. (gf)

Publiziert am 10.03.2016 | Aktualisiert am 10.03.2016
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