Fritzl macht Horror-Haus zu Geld

  • Publiziert: 02.10.2008, Aktualisiert: 14.01.2012

AMSTETTEN – Fünf Häuser in Österreich gehören dem Inzest-Monster Josef Fritzl. Doch der sitzt im Knast. Jetzt werden sie verkauft – was Fritzls Kindern zugute kommt.

Im Keller eingesperrt war Elisabeth Fritzl 24 Jahre lang, mit drei ihrer Kinder – gezeugt von ihrem eigenen Vater Josef Fritzl (74). Der sitzt für seine scheussliche Tat dafür in St. Pölten in U-Haft und wartet auf seinen Strafprozess.

Und der wird ihm wohl die Höchststrafe einbringen. Und damit rechnet das Inzest-Monster auch. Denn nun will er gemäss «Oe24.at» seine fünf Häuser verkaufen – und das Geld seinen Kindern geben.

Er besitzt nämlich ingesamt fünf Liegenschaften: Zwei in Amstetten – darunter das Horror-Haus mit dem Verlies – und je eine in Kematen, Waidhofen und in St. Pölten. Allerdings sind die Gebäude mit 2,2 Millionen Euro verschuldet. Trotzdem: Nach dem Verkauf und dem Abzug der Kredite würde den Kindern eine beträchtliche Summe zur Verfügung stehen.

Fritzl selbst scheint es egal zu sein, welche Strafe er für seine Taten kriegt: Gegenüber «Oe24.at» sagt ein Vertrauter: «Er hat sich mit dem Schicksal abgefunden.» (num)

play Der Erlös aus den Häusern soll seinen Kindern finanziell unter die Arme greifen. (AP)

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