Friedensbemühungen in Israel und Syrien: Die Welt entspannt sich (wenigstens ein bisschen)

GENF - Liebe Leserinnen und Leser. Die Welt ist nicht nur böse. Es gibt Grund zum Aufatmen.

160221 AMMAN Feb 21 2016 U S Secretary of State John Kerry meets with Palestinian Presid play
Diskutieren über Frieden: US-Aussenminister John Kerry (l.) und Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas. Imago

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Licht am Horizont gibt es zum Beispiel in der verfahrenen Situation zwischen den Israeli und Palästinensern. Es gibt wieder neue Gespräche.

US-Aussenminister John Kerry ist am Sonntag in der jordanischen Hauptstadt Amman mit dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas zusammengetroffen. Abbas hat sich für die von Frankreich vorgeschlagene Ausrichtung einer internationalen Friedenskonferenz im Sommer ausgesprochen.

Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern unter US-Vermittlung waren vor knapp zwei Jahren gescheitert. Der französische Vorschlag sieht neue Gespräche unter Beteiligung der USA sowie europäischer und arabischer Repräsentanten vor.

Aufatmen kann man auch wegen der Syrien-Krise. Vor einer Woche an der Sicherheitskonferenz in München einigten sich die Konfliktparteien auf eine Waffenruhe innert einer Woche. Nun konnte man sich laut Kerry offenbar tatsächlich dazu durchringen. In einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow sei «eine vorläufige Einigung über die Bedingungen für eine Einstellung der Kampfhandlungen» erzielt worden, sagte US-Aussenminister John Kerry am Sonntag in der jordanischen Hauptstadt Amman. Die Feuerpause könne «in den kommenden Tagen beginnen».

Als nächstes sollten nun «so schnell wie möglich» auch US-Präsident Barack Obama und sein russischer Kollege Wladimir Putin telefonieren, um über die «Umsetzung des Waffenstillstands» zu sprechen.

Für den Frieden auf der Welt wird weiterhin die Schweiz eine wichtige Rolle spielen. In den nächsten Tagen soll in Genf ein Expertentreffen zur Feuerpause in Syrien stattfinden. (SDA/gf)

Publiziert am 22.02.2016 | Aktualisiert am 22.02.2016
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8 Kommentare
  • Beat  Haueter 22.02.2016
    Es geht hier nicht um Frieden sondern nur um die Rüstugsindustrie und die Banken Amerikas! Wie lange geht das ganze schon?! Alles nur noch lächerlich wenn nicht die armen Vertriebenen wären...
  • Walter  Staub , via Facebook 22.02.2016
    Ehrlich gesagt, diesem Frieden ist überhaupt nicht zu trauen und er dürfte nur ganz kurzen Bestand haben. Viel zu gross sind die total unterschiedlichen Interessen der in diesem Konflikt involvierten Mächte. Die Region wird weiterhin ein Pulverfass mit grossen Risiken bleiben.
  • Michael  Falk , via Facebook 22.02.2016
    Ja genau. Die Amis müssen schauen dass es Ihrem 52. Staat Israel schützen. Das hat nix mit Friedensverhandlungen zu tun. Oder wer kann sich daran erinnern, dass die Amis irgendwan einmal für Frieden verantwortlich waren........für Krieg ja........aber wann genau für Frieden?
    • Hugo  Ehrismann 22.02.2016
      Wollen Israel und die USA überhaupt Frieden in dieser Region ? Ich habe da meine Zweifel . Man kann nicht immer nur den Palästinensern die Schuld geben . Israel ist mit Sicherheit kein Staat der den Frieden sucht . Was würde Israel denn machen wenn sie nicht den grossen starken Bruder USA zur Seite hätten ? Dann würde es in dieser Region wohl noch ganz anders knallen weil die Israelis haben weltweit nicht so viele Freunde und warum das so ist das ist wohl den meisten von uns auch klar .
  • Thomas  Zürcher 22.02.2016
    In einigen Gebieten werden Spannungen abgebaut dafür in anderen wieder aufgebaut.Krieg wird es immer geben schon wegen der Rüstungsindustrie die muss doch am Laufen gehalten werden.
  • Markus  Immer aus Anse aux Pins
    22.02.2016
    Eine Falle! Jeder Waffenstillstand wird von der US-Koalition inkl. IS missbraucht werden sich nue zu formieren u. auf zu munitionieren u. die wollen immer noch eunen Pan-Islamischen Staat unter dem Einfluss der Muslim-Bruderschaften, den Habiten/Sunnis etc. Die würde bedeuten, dass Europa def. islamisiert werden wird! Wer dies nicht will muss in den USA, Saudi Arabien, Oman, Katar, den Emiraten, Türkei und dem IS den Todfeind sehen!